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Was wahre Umkehr bedeutet

Elder D. Todd Christofferson vom Kollegium der Zwölf Apostel

Fünf Grundsätze, die dein Verständnis von der Umkehr vertiefen

1. Denke daran, dass die Einladung zur Umkehr ein Ausdruck der Liebe ist.

Als der Heiland zu predigen begann, sagte er: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ (Matthäus 4:17.) Das war eine Botschaft der Liebe, mit der er alle, die sich dessen würdig erweisen wollten, zu sich einlud, um sich „an den Worten des ewigen Lebens in dieser Welt und an ewigem Leben in der künftigen Welt“ zu erfreuen (Mose 6:59). Wenn wir andere nicht einladen, sich zu ändern, oder wenn wir von uns selbst keine Umkehr einfordern, versagen wir bei einer ganz grundlegenden Aufgabe, die wir unseren Mitmenschen und uns selbst schulden.

2. Umkehr bedeutet, dass man bemüht ist, sich zu ändern.

Es käme einer Verhöhnung des Leidens des Erretters im Garten Getsemani und am Kreuz gleich, würden wir erwarten, dass er uns zu engelsgleichen Wesen machte, ohne dass wir uns groß anzustrengen brauchten. Im Gegenteil: Wir streben nach seiner Gnade, auf dass sie unsere eifrigsten Anstrengungen vervollständigen und belohnen möge (siehe 2 Nephi 25:23). Echte Umkehr, ein echter Wandel mag wiederholte Versuche erforderlich machen, doch es liegt etwas Läuterndes und Heiliges in solchen Bemühungen.

3. Umkehr bedeutet nicht, einfach von der Sünde zu lassen, sondern sie bedeutet auch, sich zum Gehorsam zu verpflichten.

Im Schriftenführer wird Umkehr so definiert: „Eine Wandlung von Herz und Sinn, … eine neue Einstellung zu Gott [und dass man] der Sünde entsagt“ („Umkehr“). Soll unsere Hinwendung zum Herrn vollständig sein, ist nicht weniger erforderlich, als dass wir in einem Bündnis geloben, ihm gehorsam zu sein.

4. Umkehr erfordert Zielstrebigkeit und die Bereitschaft, selbst unter Schmerzen beharrlich zu bleiben.

Der Versuch, eine Liste mit konkreten Schritten der Umkehr zu erstellen, mag vielleicht für den einen oder anderen hilfreich sein, doch er kann auch dazu führen, dass man die Liste mechanisch abhakt, ohne dabei viel zu empfinden oder sich zu ändern. Wahre Umkehr ist nicht oberflächlich. Der Herr nennt zwei übergeordnete Bedingungen: „Ob jemand von seinen Sünden umkehrt, könnt ihr daran erkennen: Siehe, er wird sie bekennen und von ihnen lassen.“ (LuB 58:43.)

5. Wie viel auch immer die Umkehr kosten mag, es wird in der Freude, die mit der Vergebung einhergeht, mehr als aufgewogen.

Ich bestätige und bezeuge voll Dankbarkeit, dass das unbegreifliche Leiden, der Tod und die Auferstehung unseres Herrn „die Bedingung der Umkehr zustande [bringen]“ (Helaman 14:18). Die Umkehr – dieses Geschenk Gottes – ist der Schlüssel zum Glück in diesem und im nächsten Leben. Ich lade alle in tiefer Demut und voll Liebe mit den Worten des Erretters ein: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ (Matthäus 4:17.) Ich weiß: Wer diese Einladung annimmt, findet Freude sowohl jetzt als auch für immer.

Nach einer Ansprache bei der Herbst-Generalkonferenz 2011

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