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Wie man auf den Herrn hofft

Robert D. Hales vom Kollegium der Zwölf Apostel

Der Zweck des Erdenlebens besteht darin, dass wir wachsen, uns entwickeln und durch eigene Erfahrungen gestärkt werden. Wie schaffen wir das? Wir finden die Antwort in den heiligen Schriften: „Wir hoffen auf den Herrn.“ (Siehe Psalmen 37:9; 123:2; Jesaja 8:17; 40:31; 2 Nephi 18:17.)

Was bedeutet es, auf den Herrn zu hoffen? In den Schriften hat das Wort hoffen die Bedeutung „warten“, „ahnen“ und „auf etwas vertrauen“. Auf den Herrn hoffen und ihm vertrauen erfordert Glauben, Geduld, Demut, Sanftmut, Langmut und dass wir die Gebote halten und bis ans Ende ausharren.

Auf den Herrn hoffen bedeutet, die Saat des Glaubens zu pflanzen und sie „mit großem Eifer und mit Geduld“ zu nähren (Alma 32:41).

Es bedeutet, so zu Gott, dem Vater im Himmel, zu beten wie der Erlöser: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe.“ (Matthäus 6:10; Lukas 11:2.) Bei so einem Gebet schütten wir unsere ganze Seele aus und tun es im Namen unseres Heilands, Jesus Christus.

Auf den Herrn hoffen bedeutet, nachzusinnen und den Heiligen Geist zu empfangen, damit wir alles wissen, was wir tun sollen (siehe 2 Nephi 32:5).

Wenn wir auf die Eingebungen des Geistes hören, bemerken wir, dass Bedrängnis Geduld bewirkt (siehe Römer 5:3), und wir lernen, in Geduld fortzufahren, bis wir vollkommen geworden sind (siehe LuB 67:13).

Auf den Herrn hoffen bedeutet „fest im Glauben stehen“ (Alma 45:17) und darin vorwärtsstreben, „erfüllt vom vollkommenen Glanz der Hoffnung“ (2 Nephi 31:20).

Wir verlassen uns dann „allein auf die Verdienste Christi“ (Moroni 6:4) und „sagen, wobei [seine] Gnade [uns] beistehe: Dein Wille geschehe, o Herr, und nicht der unsere“ (LuB 109:44).

Wenn wir auf den Herrn hoffen, sind wir „unverrückbar im Halten der Gebote“ (Alma 1:25) und wissen, dass wir „eines Tages von all [unseren] Bedrängnissen ausruhen“ werden (Alma 34:41).

Wir werfen nicht unsere Zuversicht weg (siehe Hebräer 10:35), dass „alles, womit [wir] bedrängt worden [sind, zu unserem] Guten zusammenwirken [wird]“ (LuB 98:3).

Mögen wir auf ihn hoffen, indem wir gläubig vorwärtsstreben und in unseren Gebeten sagen „dein Wille geschehe“ (Matthäus 26:42), und so ehrenvoll zu ihm zurückkehren.

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