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Vielleicht sollte ich meinen Patriarchalischen Segen empfangen

Ashley Dosdall

Als ich mich mit dem befasste, was der Patriarch erläutert hatte, und darüber betete, wurde ich zum Handeln inspiriert.

Eines Sonntags hielt der Pfahlpatriarch einen Unterricht über den Patriarchalischen Segen ab. Vor diesem Unterricht wusste ich fast nichts über einen solchen Segen. Ich hatte zwar ein-, zweimal etwas darüber gehört und mein Bruder hatte kurz zuvor seinen empfangen, aber mir war der Sinn und Zweck davon überhaupt nicht klar. (Lies den Artikel Was du wissen solltest, bevor du deinen Patriarchalischen Segen erhältst.)

Im Unterricht erklärte der Pfahlpatriarch, dass man den Patriarchalischen Segen mit einer heiligen Schrift vergleichen kann, die an uns ganz persönlich gerichtet ist. Es ist ein Segen, den wir direkt von Gott empfangen und der verschiedenen Zwecken dient. Zum einen wird uns darin gesagt, zu welchem Stamm des Hauses Israel wir gehören. Außerdem erhalten wir dadurch Führung und uns werden Segnungen verheißen, die der Vater im Himmel uns gibt, wenn wir treu sind. Der Patriarch sagte, dass wir stets würdig bleiben sollen, den Patriarchalischen Segen zu empfangen, und dass wir ihn, wenn wir ihn bekommen haben, oft lesen sollen. (Lies den Artikel Wie dir ein Patriarchalischer Segen helfen kann.)

Ich hörte beim Unterricht aufmerksam zu und machte mir im Tagebuch eine Menge Notizen. Während des Unterrichts kam mir immer wieder der Gedanke: „Vielleicht sollte ich meinen Segen empfangen.“ Dies ging mir nicht mehr aus dem Sinn.

Später am selben Tag bat ich meinen Vater, mir die Aufgaben und Segnungen der Stämme des Hauses Israel zu erläutern. Es war nicht schnell und einfach getan, aber wir haben viel darüber herausgefunden, und ich habe das, was wir zusammengetragen haben, ins Tagebuch geschrieben. Es war richtig schön, weil ich einiges neu hinzugelernt habe. Ich habe außerdem ein paar Ansprachen über den Patriarchalischen Segen gelesen und mich auch anderweitig damit befasst.

Als ich mich mit dem Patriarchalischen Segen beschäftigte und darüber nachdachte, betete ich, um herauszufinden, ob ich meinen empfangen sollte. Der Heilige Geist ließ mich wissen, dass ich ihn bald empfangen soll, und darauf bereite ich mich jetzt vor. Ich bin für den Unterricht mit dem Patriarchen sehr dankbar. Mir wurde dadurch klarer, was der Patriarchalische Segen ist, und ich wurde letztlich angespornt, meinen zu empfangen.

Woher weiß ich, wann ich bereit bin?

Jedes würdige, getaufte Mitglied der Kirche kann und sollte den Patriarchalischen Segen empfangen. Aber woher kannst du wissen, wann du um einen bitten sollst? Im Grunde genommen musst du würdig und reif genug sein, zu verstehen, wie heilig und wichtig der Segen ist. Bete und denk darüber nach. Dann sprich mit deinen Eltern und deinem Bischof oder Zweigpräsidenten. Mit ihrer Hilfe kannst du feststellen, ob du bereit bist.

Möchtest du mehr darüber wissen? Wir haben vier Patriarchen gebeten, ein paar häufig gestellte Fragen zum Patriarchalischen Segen zu beantworten.

Eine seltene und kostbare Gabe

„Derselbe Herr, der Lehi den Liahona gab, schenkt uns heute eine seltene und kostbare Gabe, die uns die Richtung in unserem Leben weist und zeigt, wo unsere Sicherheit in Gefahr ist. Sie zeigt uns den sicheren Weg – nicht den Weg ins verheißene Land, sondern heim in den Himmel. Diese Gabe ist der Patriarchalische Segen. Jedes würdige Mitglied der Kirche hat ein Anrecht auf diese kostbare, unschätzbare Gabe.“

Präsident Thomas S. Monson, „Der Patriarchalische Segen – ein Liahona des Lichts“, Der Stern, Januar 1987, Seite 62

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Maiausgabe 2014 der Zeitschrift New Era.

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