Die Menüs für LDS.org haben sich geändert. Erfahren Sie Näheres dazu. Schließen
Hauptnavigation überspringen
Menü der Website für Jugendliche

Denkt daran, immer an ihn zu denken!

Jenicca Hale

Ich hätte nie gedacht, wie sehr es sich auf mein Leben auswirkt, wenn ich mich eine Woche lang wirklich aufs Abendmahl vorbereite.

Als wir in der Sonntagsschule anfingen, über das Abendmahl zu sprechen, dachte ich, dass ich schon eine Menge Ahnung hätte, weil ich ja in der PV, beim Seminar und durch das Programm „Mein Fortschritt“ schon viel darüber gelernt hatte. Aber ich merkte, dass ich noch viel zu lernen hatte.

Mein Lehrer stellte zu Beginn des Unterrichts eine einfache Frage: „Wie haltet ihr euer Versprechen, immer an den Heiland zu denken?“ Ich dachte über meinen Alltag nach und fragte mich, ob ich wirklich immer an den Erlöser dachte. Hielt ich meinen Taufbund nach bestem Wissen und Gewissen?

„Damit das Abendmahl Woche für Woche ein geistig reinigendes Erlebnis sein kann, müssen wir uns darauf vorbereiten, und zwar bevor wir in die Abendmahlsversammlung kommen.“ – Elder Robert D. Hales

Im Unterricht haben wir über einiges gesprochen, was wir tun können, um immer an Jesus Christus zu denken. Dazu gehört das tägliche Gebet und Schriftstudium, dass man um den Heiligen Geist betet, Lieder aus dem Gesangbuch singt, sich Zeit zum Nachdenken nimmt, Tagebuch schreibt, in den Tempel geht und sich sein Zuhause so einrichtet, dass es einem leicht fällt, an Christus zu denken, indem man z. B. Bilder von ihm oder vom Tempel aufhängt. Am Ende des Unterrichts wurden wir aufgefordert, in die Tat umzusetzen, was wir besprochen hatten, und uns eine Woche lang darauf vorzubereiten, das Abendmahl am nächsten Sonntag zu nehmen.

Während der Woche versuchte ich, mich noch eifriger auf Jesus zu konzentrieren. Ich las Schriftstellen über das Abendmahl, und ich nahm mir die Zeit, in aller Ruhe über das nachzudenken, was ich gelernt hatte. Bisher hatte ich immer irgendwelche Popmusik in meiner Freizeit gehört, aber ich entschloss mich, manchmal eine Pause einzulegen und lieber nachzudenken oder Kirchenmusik zu hören. Ich betete darum, dass mir der Heilige Geist helfen möge, an meinen Bund zu denken und daran zu denken, so zu handeln wie der Erlöser. Ich folgte sogar dem Ratschlag, Tagebuch zu schreiben, und am Ende jeden Tages dachte ich darüber nach, was ich gut gemacht hatte und wo ich mich noch etwas verbessern könnte. Die ganze Woche freute ich mich darauf, wieder vom Abendmahl nehmen zu können.

Am Sonntag bereitete ich mich darauf vor, mit noch mehr Ehrfurcht zur Kirche zu gehen. Ich stand etwas früher auf, damit ich mich nicht in aller Eile für die Kirche bereitmachen musste.

Indem ich mich an die Vorschläge aus dem Unterricht hielt, wurde mein Verständnis vom Abendmahl und von meinem Taufbund erweitert. Mein Zeugnis vom Erlöser und vom Sühnopfer wurde stärker. Ich habe festgestellt, dass ich viel glücklicher bin, wenn ich mich bemühe, an Jesus zu denken. Ich komme besser mit Prüfungen zurecht, weil ich weiß, dass er mir bei allem helfen kann. Ich bin dankbar für das Abendmahl und für die Gelegenheit, es zu einem größeren Bestandteil meines täglichen Lebens zu machen.

Jenicca Hale lebt in Utah.

Hier gibt es mehr dazu, wie das Abendmahl mit dem Weg des Bundes zusammenhängt.

Wie denkst du im Laufe der Woche an Jesus? Berichte unten von einem Erlebnis.


Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Juliausgabe 2014 der Zeitschrift New Era.

Fehler im Einreichungsformular. Vergewissern Sie sich, dass alle Felder richtig ausgefüllt sind, und versuchen Sie es erneut.

 
1000 verbleibende Zeichen

Anweisungen

oder Abbrechen