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Alles roger!

Charlotte Larcabal Zeitschriften der Kirche

Die Kommunikation mit dem Vater im Himmel ist entscheidend für den Sieg. Lass nicht zu, dass die Übertragung blockiert wird!

Heute machen wir mal ein bisschen Geschichtsunterricht. Keine Sorge, ihr braucht euch keine Namen und Daten zu merken, ja, ihr müsst euch eigentlich nur eines merken:

Im Kampf ist Kommunikation entscheidend.

Jeder Soldat kann euch bestätigen, dass man ohne eine gute Kommunikation niemals siegen kann. Denkt mal darüber nach. Ein General muss seinen Truppen Befehle erteilen, ein Späher muss weitergeben können, was er ausgekundschaftet hat, und Kommandanten müssen sich miteinander abstimmen können.

Spielzeugsoldaten

Deshalb hat man sich schon seit Beginn der Kriegführung alle möglichen Kommunikationsmittel ausgedacht. Dabei war man recht erfinderisch.

Armeen ließen Menschen, Hunde oder Pferde hin- und herrennen, die Botschaften überbrachten. Brieftauben flogen hin und her. Soldaten sandten mithilfe von Feuer, Rauch, Trommeln oder Hörnern Signale. So wurde vor einem Angriff gewarnt, der Rückzug befohlen oder der Sieg verkündet. Später wurden Signaltürme gebaut, von wo aus man mit Flaggen oder Feuer weit entfernte Verbündete alarmierte.

Das Telegramm änderte alles. Nun konnte man sofort über große Entfernungen hinweg kommunizieren! Keine große Sache, meint ihr vielleicht, da ihr ja ständig Nachrichten verschicken könnt, aber damals war das etwas ganz Besonderes. Später wurde dann mit Funkgeräten gearbeitet, und man konnte direkt von der Front aus kommunizieren. So entwickelte sich die taktische Kommunikation immer weiter.

Ein alles entscheidender Kampf

Auch ihr befindet euch in einem Kampf, und die Folgen sind von ewiger Tragweite. Es ist ein alles entscheidender Kampf zwischen Gut und Böse. Aber ihr könnt euch glücklich schätzen. Ihr habt etwas viel Besseres als Rauchsignale oder Telegramme. Es ist sogar noch besser, als Nachrichten per SMS zu verschicken. Ihr könnt ganz direkt mit dem Vater im Himmel kommunizieren. Im Kampf um unsere Seelen ist er der oberste Kommandant: Er sieht alles und weiß alles über euch, den Feind, die Lage und darüber, wie man den Sieg erringt. Ihr braucht nicht einmal die Morsezeichen zu kennen, um mit ihm sprechen zu können. Aber ihr müsst die Verbindung aufrechterhalten.

Spielzeugsoldaten

Die Kommunikation des Feindes zu unterbrechen ist eine übliche Kriegstaktik. Soldaten, die keine Verbindung zur Kommandostelle aufnehmen können, sind verwundbar, isoliert und viel leichter zu besiegen.

Der Satan versucht auf jeden Fall, euch abzutrennen. Er weiß, dass nichts euch besiegen kann, wenn ihr mit dem Vater im Himmel in Verbindung steht und seiner Führung folgt. Deshalb heißt es ja auch in Lehre und Bündnisse 10:5: „Bete immer, damit du als Sieger hervorgehst, ja, damit du den Satan besiegst und damit du den Händen der Knechte des Satans entrinnst, die sein Werk unterstützen.“

Kein Wunder, dass „der böse Geist … den Menschen nicht [lehrt], zu beten, sondern [ihn lehrt], dass er nicht beten soll“ (2 Nephi 32:8). Beten bedeutet siegen. Das weiß der Satan. Er setzt ein ganzes Arsenal von Anti-Gebets-Flammenwerfern ein. Er versucht, eure Signale mit seinen eigenen Botschaften zu stören und zu blockieren und euch ins Feindesland zu locken. Er flüstert euch zu, dass ihr zu niedergeschlagen oder zu beschäftigt seid, um beten zu können. Er verleitet euch dazu, zu meinen, die stets gleichen Gebete seien ausreichend. Er behauptet sogar, der Vater im Himmel könne unmöglich auf jedes Gebet antworten, schon gar nicht auf eures.

Lasst nicht zu, dass er eure Verbindung unterbricht.

Marschbefehl

Denkt an das, was Präsident Brigham Young gesagt hat: „[Unsere] erste und vornehmste Pflicht besteht darin, den Herrn zu suchen, bis wir den Weg zur Verständigung zwischen Gott und unserer Seele geöffnet haben.“

Lasst niemals zu, dass irgendetwas eure Verbindung zum Vater im Himmel unterbricht. Verliert nie diese Verbindung!

Sprecht regelmäßig mit dem Vater im Himmel. Hört auch zu und achtet auf seine Antworten. Er spricht durch den Heiligen Geist zu euch. Befreit euch von allem, was die Übertragung blockiert. 

Vielleicht meint ihr, ihr bekommt keine Antwort, oder habt das Gefühl, dass eure Gebete Gott gar nicht erreichen, aber seid einfach geduldig. Er wird antworten. (Lest dazu auch „Wie man auf den Herrn hofft“.) Selbst mitten im Lebenskampf könnt ihr auf die kleinen Segnungen achten, die Gott euch schenkt. Der Vater im Himmel ist da und möchte mit euch in Verbindung stehen.

Beten bedeutet siegen.

Alles roger?

Berichte von einem Erlebnis

Wie hat es dir schon geholfen, die Verbindung zum Vater im Himmel aufrechtzuerhalten? Berichte unten von einem Erlebnis.

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