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Aus dem Blickwinkel von Patriarchen

Richard M. Romney Zeitschriften der Kirche

Wir haben vier Patriarchen gebeten, Fragen zum Patriarchalischen Segen zu beantworten. Hier einige ihrer Antworten.

Manchmal kann es schwer erscheinen, sich im Leben zurechtzufinden. Es gibt sehr viel Wichtiges, was in den nächsten Jahren auf dich zukommt: Du bereitest dich auf den Tempel vor, bringst anderen das Evangelium nahe, entscheidest dich für eine Ausbildung oder ein Studium und einen Beruf. Und du bist ja noch ein Teenager! Wäre es da nicht großartig, wenn du wie Lehi vor deiner Tür einen Liahona finden könntest, ein Werkzeug, mithilfe dessen du ganz sicher auf Kurs bleibst, wenn du ihm Beachtung schenkst?

Dein persönlicher Liahona

Tatsächlich gibt es in deinem Leben bereits vielerlei, wodurch du Führung empfangen kannst: das Gebet, die heiligen Schriften, Ratschläge von Eltern und Führern, Eingebungen vom Heiligen Geist, die Generalkonferenz – und die Liste ließe sich noch fortführen. Aber es gibt noch eine Quelle, die du deiner Liste hinzufügen kannst: ein individueller Liahona, nämlich dein Patriarchalischer Segen. Er ist persönliche Offenbarung für dich, über dich, von deinem Vater im Himmel, der dich buchstäblich seit Ewigkeiten kennt.

Betrachte deinen Patriarchalischen Segen in geistiger Hinsicht als eine Art Navi und als noch einiges mehr. Du kannst durch ihn nicht nur wissen, wer du bist und wo du bist; er kann dir auch klarer vor Augen führen, warum du hier bist und wohin du gehen solltest.

Wir haben vier Patriarchen gebeten, Fragen zum Patriarchalischen Segen zu beantworten. Hier einige ihrer Antworten.

Aus dem Blickwinkel von Patriarchen

1. Warum ist es wichtig, einen Patriarchalischen Segen zu bekommen?

„Wenn wir an Versammlungen, an einem Unterricht und am Seminar teilnehmen, werden uns Lehren, Grundsätze und Erwartungen erklärt, die für alle Mitglieder der Kirche gelten. Aber wenn wir einen Patriarchalischen Segen bekommen, gilt er nicht für alle – er gilt speziell für einen Menschen. Es geht darin nicht um das, was wir tun sollen, sondern um das, was du, ausgestattet mit göttlichen Eigenschaften und Gaben, tun kannst. Ein Patriarchalischer Segen ist ein greifbarer Beweis dafür, dass du eine einzigartige persönliche Beziehung zu einem Vater im Himmel hast, der dich liebt und der möchte, dass du in seine Gegenwart zurückkehrst.“

– Clayne A. Steed, Pfahl Raymond in Alberta in Kanada

2. Woher weiß ich, ob es für mich an der Zeit ist, den Patriarchalischen Segen zu bekommen?

„Kürzlich traf ich mich mit einer jungen Schwester zu einem Gespräch. Sie erzählte mir, dass sie seit einiger Zeit darüber nachgedacht hatte, mit ihrem Bischof zu sprechen. [Sie wollte mit ihm besprechen, ob sie einen Empfehlungsschein für den Patriarchalischen Segen bekommen kann.] Sie hatte ihren Wunsch mit ihren Eltern besprochen und hatte gefastet und gebetet, um zu wissen, wann sie bereit war. Am Anfang unseres Gesprächs sagte sie mir, dass sie immer noch etwas aufgeregt und nicht ganz sicher sei, ob sie bereit war. Doch dann erzählte sie auch, dass sie in letzter Zeit Frieden verspürt hatte, wenn sie über den Termin mit mir nachdachte. Ich sagte zu ihr: ‚Das ist Ihre Antwort! Der Geist hat Ihrem Herzen diesen Frieden gebracht.‘“

– Keith L. Stapleton, Pfahl Cartersville in Georgia

3. Wie kann ich mich darauf vorbereiten, den Patriarchalischen Segen zu bekommen?

„Der Erretter gibt uns das vollkommene Beispiel dafür, wie man sich vorbereitet. Fang mit dem an, was er gelehrt hat: 1. Beten und Fasten (siehe Matthäus 14:23); 2. Schriftstudium; es bereitet uns darauf vor, persönliche Offenbarung zu empfangen und zu verstehen.“

– Emile E. Bailly, Pfahl Paris Süd, Frankreich

4. Warum ist es wichtig, die eigene Abstammungslinie zu kennen?

„Dadurch wird einem klarer, dass die Geschichten, die in der Bibel stehen, nicht nur Geschichten über irgendwelche Leute sind und darüber, wann sie gelebt haben. Ihre Geschichte wird zu einem Teil der Geschichte aller Menschen – der Menschen, die schon gelebt haben, und der Menschen, die noch leben werden. Wir können ihre Rolle und unsere Rolle besser verstehen, wenn wir unser Erbe kennen. Der Herr möchte, dass die Seinen wissen, wer sie sind.“

– Wjatscheslaw A. Protopopow, Pfahl Moskau, Russland

5. Ist es in Ordnung, anderen meinen Segen zu zeigen oder meinen Segen mit ihrem zu vergleichen?

„Der Patriarchalische Segen ist heilig und persönlich. Man darf ihn den unmittelbaren Angehörigen zeigen. Aber anderen darf man ihn weder zeigen, noch dürfen sie ihn auslegen. Es kann im Laufe deines Lebens durchaus vorkommen, dass dir, während du gerade mit jemandem sprichst, ein Gedanke oder eine Passage aus deinem Segen in den Sinn kommt. Dann kann es angemessen sein, dies preiszugeben, jedoch nicht prahlerisch oder stolz, sondern als Botschaft, die Hoffnung schenkt und Mut macht.“

– Bruder Stapleton

6. Wie hilft Inspiration einem Patriarchen?

„Ich weiß noch, wie ich zum ersten Mal jemandem einen Patriarchalischen Segen gab. Natürlich hatte ich nachgedacht, studiert und mich geistig vorbereitet. Ich war aufgeregt, aber als der Zeitpunkt gekommen war, erfüllte der Geist den Raum und löschte allen Zweifel und alle Zurückhaltung aus. Der Geist half mir, die Worte zu hören, die mir ins Herz kamen.“

– Bruder Protopopow

Berichte von einem Erlebnis

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