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Der Erlöser und das Abendmahl

David L. Beck Präsident der Jungen Männer

Wenn ihr vom Abendmahl nehmt, erneuert ihr euer Versprechen, immer an den Erlöser zu denken.

Woran denkt ihr, wenn ihr beim Abendmahl das Brot esst und das Wasser trinkt oder wenn ihr das Abendmahl vorbereitet, segnet oder austeilt? Viele von uns denken über unsere Bündnisse und unser Leben nach. Wir denken über unsere Sünden nach, bitten um Vergebung und wollen uns bessern.

Das alles sind wichtige Aspekte des Abendmahls, einer heiligen Handlung. Darüber hinaus gibt es noch etwas, worüber man nachsinnen kann – etwas Tiefgründiges und ganz Konkretes, was auch in den Abendmahlsgebeten angesprochen wird. Wir sollen an Jesus Christus, den Sohn Gottes, den Erlöser der Welt, denken. Wer vom Brot nimmt, verspricht, „zum Gedächtnis des Leibes [des] Sohnes [zu] essen und … immer an ihn zu denken“ (LuB 20:77). Ebenso verspricht man, wenn man das Wasser trinkt, es „zum Gedächtnis des Blutes [des] Sohnes“ zu trinken und „wahrhaftig immer an ihn [zu] denken“ (LuB 20:79).

Wie könnt ihr jede Woche beim Abendmahl an ihn denken?

An den Erlöser und sein Sühnopfer zu denken, ist ein elementarer Bestandteil der heiligen Handlung. Elder Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel hat gesagt: „Im schlichten, schönen Text der Abendmahlsgebete … scheinen die Worte „zum Gedächtnis“ die allerwichtigsten zu sein. … In beiden Gebeten wird betont, dass wir dies alles zum Gedenken an Christus tun. Wenn wir vom Abendmahl nehmen, bestätigen wir, dass wir immer an ihn denken wollen, damit sein Geist immer mit uns sei.“ („This Do in Remembrance of Me“, Ensign, November 1995, Seite 68.)

Jesus Christus

Genau das hob auch der Heiland hervor, als er beim Paschafest in Jerusalem im Kreis seiner Apostel das Abendmahl einführte. Dies geschah am letzten Abend seines irdischen Wirkens – in der Nacht, als er für uns im Garten Getsemani litt, ehe er dann noch einmal am Kreuze litt. Beispielsweise sagte er, nachdem er den Aposteln Brot gereicht hatte: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (Lukas 22:19,20; siehe auch Matthäus 26:26-28.)

Als der Erlöser den Nephiten auf dem amerikanischen Kontinent erschien, führte er am ersten Tag ebenfalls das Abendmahl ein. Auch die Nephiten wies er an, zum Gedenken an seinen Leib und sein Blut vom Abendmahl zu nehmen, und dies sei „dem Vater ein Zeugnis …, dass ihr immer an mich denkt“ (3 Nephi 18:7). Dann verhieß er ihnen: „Wenn ihr wahrhaftig immer an mich denkt, wird mein Geist mit euch sein.“ (3 Nephi 18:11.)

Was für ein wunderbarer Segen! Welch wichtigere Gabe könnte man denn in einer Welt voller Ratlosigkeit, die voller Probleme und Versuchungen steckt, die uns stets fortlocken wollen, empfangen? Wenn wir den Geist mit uns haben, können wir „von allem wissen, ob es wahr ist“ (Moroni 10:5). Dies wird uns die Kraft und die Weisheit verleihen, so zu leben, wie der Herr es möchte, richtige Entscheidungen zu treffen, treu zu dienen und ihm ähnlicher zu werden.

Wie könnt ihr jede Woche beim Abendmahl an ihn denken? Und wie könnt ihr immer an ihn denken – die ganze Woche über und euer Leben lang?

David L. Beck

Ich möchte euch ans Herz legen, über diese Fragen nachzudenken und den Entschluss zu fassen, immer an den Erlöser zu denken. Ihr werdet erstaunt sein, wie sehr dies euer Leben verändert.

Zum Gedenken an den Erlöser

Vielleicht möchten Sie zu diesem Thema mit der Familie das Unterrichtskonzept „Wie kann ich anderen helfen, damit das Abendmahl für sie mehr an Bedeutung gewinnt?“ aus dem Lehrplan für Jugendliche Komm und folge mir nach! durchgehen. Das Video „Denkt immer an ihn“ könnte ebenfalls beim Familienabend verwendet werden.

Meine Erfahrung mit dem Abendmahl

Soweit ich zurückdenken kann, hat man mir immer gesagt, ich solle während des Abendmahls an Jesus denken. Als ich letzten Dezember zum ersten Mal das Abendmahl austeilte, durchströmte mich ein Gefühl von Frieden und Heiligkeit. Ich spürte den Heiligen Geist, der mir zu verstehen gab, dass ich hiermit anderen half, zu Christus zu kommen. Ich bin dankbar, dass der Vater im Himmel so großes Vertrauen zu mir hat, dass er mich ihm und meinen Mitmenschen dienen lässt.

Jacob R., 12, Idaho, USA

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