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Drei gute Gründe, dankbar zu sein

John Hilton III und Anthony Sweat

Wir empfangen viele Segnungen, wenn wir für das Gute, das uns Freude bringt, dankbar sind.

In Lehre und Bündnisse 59:21 steht: „Und in nichts beleidigt der Mensch Gott, oder gegen niemanden entflammt sein Grimm, ausgenommen diejenigen, die nicht seine Hand in allem anerkennen und nicht seinen Geboten gehorchen.”

Wir beleidigen Gott vor allem dadurch, dass wir undankbar sind, also seine Hand nicht anerkennen, und ungehorsam sind. Lasst uns also herausfinden, warum wir dankbar sein sollten, damit wir Gott nicht beleidigen.

Danke
1. Grund: Dankbar zu sein macht dich glücklicher und gesünder

Du kennst doch das Lied „Sieh den Segen!“ (Gesangbuch, Nr. 160). Aber wusstest du auch, dass sich dein seelisches Wohlbefinden tatsächlich verbessert, wenn du dir die Segnungen in deinem Leben bewusst machst? Wissenschaftler ließen eine Gruppe von Studenten täglich 20 Minuten lang aufschreiben, wofür sie dankbar sind. Eine zweite Gruppe sollte aufschreiben, was sie wütend macht, und eine dritte Gruppe erhielt beliebige Themen, wie zum Beispiel die Farbe ihrer Schuhe. Nun rate einmal, welche Gruppe am Ende des Experiments am glücklichsten war? Natürlich diejenige, bei der die Teilnehmer aufgeschrieben hatten, wofür sie dankbar sind.

Noch interessanter ist: Diese Teilnehmer wurden während des Semesters seltener krank.1

Elder Joseph B. Wirthlin vom Kollegium der Zwölf Apostel (1917–2008) hat gesagt: „[Dankbarkeit] ist eine Eigenschaft, die ich bei jedem glücklichen Menschen festgestellt habe, den ich kenne.“ („Live in Thanksgiving Daily“, Ensign, September 2001, Seite 8.) Kennst du einen glücklichen Menschen, der nicht dankbar ist?

2. Grund: Dankbar sein hilft dir, weitere Segnungen zu erkennen

Blumen

Wir empfangen viele Segnungen, wenn wir für das Gute, das uns Freude bringt, dankbar sind. In der Broschüre Für eine starke Jugend heißt es: „Mit einem dankbaren Herzen lebt es sich glücklicher und zufriedener.“ (Seite 18.) Was siehst du beispielsweise auf dem Bild hier rechts?

Wahrscheinlich hast du die schwarzen Blumen bemerkt. Elder Joseph B. Wirthlin hat gesagt: „Je öfter wir sehen, was uns alles umgibt, selbst das Schöne und Gute, desto schlechter nehmen wir es wahr. Deshalb sehen wir das Schöne in der Welt oft als selbstverständlich an: die Blumen, die Bäume, die Vögel, die Wolken – selbst geliebte Menschen. Weil wir dies alles so oft sehen, nehmen wir es immer weniger wahr.“ („Live in Thanksgiving Daily“, Seite 11.)

Ist dir der blaue Himmel aufgefallen? Die wunderschönen Wolken? Die Berge im Hintergrund? Die vielen Blumen, die nicht schwarz sind? Es gibt so viel Schönes, wofür wir dankbar sein können. Wenn wir uns darin üben, dankbar zu sein, fällt es uns immer mehr auf.

3. Grund: Undankbarkeit hat schlimme Folgen

Wenn Menschen nicht dankbar sind, neigen sie dazu, sich zu beklagen, und das tut niemandem gut. Zum Beispiel: Obwohl der Herr die Israeliten aus der Sklaverei befreit und ihnen Manna zu essen gegeben hatte, waren sie nicht dankbar. Und was geschah dann? „Das Volk lag dem Herrn mit schweren Vorwürfen in den Ohren. Als der Herr das hörte, entbrannte sein Zorn.“ (Numeri 11:1.) Der Herr vernimmt unsere Beschwerden, und er ist nicht erfreut darüber.

Etwas ist großartig an der Dankbarkeit: Sie liegt in unserer Hand. Vielleicht schaffen wir es nicht, in die Schulmannschaft zu kommen oder zum Schulsprecher gewählt zu werden. Es mag niemanden geben, der mit uns ausgehen möchte, oder wir mögen nicht muskelbepackt sein (wir sprechen da aus eigener Erfahrung). Aber wir haben es in der Hand, ob wir eine dankbare Einstellung haben.

Denen, die dankbar sind, sind große Segnungen verheißen. Der Herr hat gesagt: „Wer alles mit Dankbarkeit empfängt, der wird herrlich gemacht werden; und die Dinge dieser Erde werden ihm hinzugefügt werden, selbst hundertfältig, ja, mehr.“ (LuB 78:19.) Folgen wir dem Rat des Paulus, der gesagt hat: „Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.“ (1 Thessalonicher 5:18.)

Ob wir eine dankbare Einstellung haben, liegt in unserer Hand.

Ich wäre glücklich, wenn …

Manchen Menschen fällt es sehr schwer, für das, was sie haben, dankbar zu sein. Sie sagen: „Ich wäre glücklich, wenn ich [such dir etwas aus – ein neues Auto, einen iPod, schönere Haare usw.] hätte.“ Sie sind wie das Mädchen, das sagt: „Wenn ich doch erst 16 wäre, dann wäre ich glücklich.“ Wenn sie dann 16 wird, sagt sie: „Wenn Jungs doch mit mir ausgehen wollten, wäre ich glücklich.“ Dann wollen Jungs mit ihr ausgehen, sie wird älter, und dann sagt sie: „Wenn ich doch einen festen Freund hätte, wäre ich glücklich.“ Als sie dann einen festen Freund hat, sagt sie: „Wenn ich nur mit ihm Schluss machen könnte, dann wäre ich glücklich.“ Und so geht es weiter. Wenn wir sagen: „Wenn XYZ geschehen würde, dann wäre ich glücklich“, kann es sein, dass wir nie glücklich werden. Aber wenn wir dankbar sind, können wir sofort glücklich sein.

Nimm die Herausforderung an

Wir sprechen immer davon, dass wir uns unserer Segnungen bewusst werden sollen. Machen wir es doch einfach! Schreibe eine Liste mit 100 Dingen, für die du dankbar bist. Manch einer meint vielleicht, dass das zu viel ist. Wenn das bei dir der Fall ist, probiere Folgendes:

  • Schreibe 10 lebende Menschen auf, für die du dankbar bist.
  • Schreibe 10 Personen auf, die gestorben sind und für die du dankbar bist.
  • Schreibe 10 körperliche Fähigkeiten auf, für die du dankbar bist.
  • Schreibe 10 materielle Güter auf, für die du dankbar bist.
  • Schreibe 10 Dinge in der Natur auf, für die du dankbar bist.
  • Schreibe 10 Dinge am heutigen Tag auf, für die du dankbar bist.
  • Schreibe 10 Orte auf der Erde auf, für die du dankbar bist.
  • Schreibe 10 moderne Erfindungen auf, für die du dankbar bist.
  • Schreibe 10 Nahrungsmittel auf, für die du dankbar bist.
  • Schreibe 10 Dinge über das Evangelium auf, für die du dankbar bist.

Wenn man eine solche Liste schreibt, stellt man fest, dass eine Liste mit 100 Punkten nur einen kleinen Bruchteil dessen darstellt, was Gott uns alles gegeben hat.

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