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Der Krieger in dir

David Dickson Zeitschriften der Kirche

Heutzutage sind wir alle Krieger – ob wir wollen oder nicht.

Heutzutage sind wir alle Krieger – ob wir wollen oder nicht. „Wir leben in einer sehr gefährlichen Welt, in der alles, was besonders geistig ist, bedroht ist“, erklärt Präsident Boyd K. Packer, Präsident des Kollegiums der Zwölf Apostel. „Die Familie, die Grundeinheit in Zeit und Ewigkeit, wird von sichtbaren und unsichtbaren Mächten angegriffen.“ („Dies weiß ich gewiss“, Liahona, Mai 2013, Seite 7.)

Anstatt auf einem Schlachtfeld mit Panzern und Granatenangriffen befinden wir uns in einem geistigen Krieg – und dabei steht Ewiges auf dem Spiel. „Der Widersacher streift umher“, betont Präsident Packer. „Er will uns Verletzungen zufügen. Wenn er die Familie schwächen und zerstören kann, hat er sein Ziel erreicht.“

Stell dir vor, deine Eltern stehen auf einem Hügel, und da ziehen schwer bewaffnete Feinde heran, in erschreckend großen Scharen. Klingt das furchterregend? Vielleicht schon. Aber deine Eltern haben neben ihrer Rüstung und Erkenntnis auch eine weitere Geheimwaffe, an die du vielleicht noch nicht gedacht hast:

Sie haben nämlich dich!

Familie kniet gemeinsam zum Gebet nieder

Wie man den Verlauf der Schlacht selbst in die Hand nimmt

Wenn der Widersacher gewinnt, sobald er eine Familie schwächt, wie wehrst du dich dann am besten? Indem du deine Familie stärkst! Und du kannst hier sehr viel bewirken.

Vielleicht wohnst du bei deinen Eltern. Vielleicht wohnst du nur bei deinem Vater oder deiner Mutter. Es mag sein, dass sie durch das Evangelium geschützt und gerüstet sind. Es mag sein, dass einer von ihnen nicht in die Kirche geht oder ihr nicht angehört. Dein Familienleben ist möglicherweise schwierig. Aber wie die Situation auch immer aussieht: Du kannst dazu beitragen, die geistige Abwehr deiner Familie zu verstärken.

Damit trittst du entschieden für das Gute ein und setzt dich gegen die Bemühungen des Widersachers zur Wehr. Mit jeder deiner rechtschaffenen Taten stärkst du das Heer des Guten und verpasst dem Feind damit einen herben Rückschlag.

In der Broschüre Für eine starke Jugend steht: „Eine starke Familie kostet Mühe.“ (2011, Seite 14). „Eure Familie profitiert davon, wenn ihr euren Teil tut, um sie zu stärken.“

Wie stärken wir denn unsere Familie? Was genau können wir tun, damit unser Zuhause in geistiger Hinsicht stärker und sicherer wird? Wir könnten anfangen, indem wir die folgenden sieben Grundsätze aus dem Abschnitt „Familie“ in der Broschüre Für eine starke Jugend (Seite 14f.) in die Tat umsetzen:

1. „Seid fröhlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll. Viele familiäre Probleme rühren daher, dass man in der Familie egoistisch oder unfreundlich spricht und handelt.“
Jedes Mal, wenn du deiner Schwester bei den Hausaufgaben hilfst oder deiner Mutter zur Hand gehst, stärkst du deine Familie! Es ist nur noch ein Keks in der Keksdose? Versuch doch, ihn zusammen mit ein paar aufbauenden Zeilen in die Brotdose deines Bruders zu schmuggeln, anstatt ihn dir selbst unter den Nagel zu reißen. (Ein großartiges Beispiel für positive geistige Kriegsführung!)

2. „Bemüht euch, ein Friedensstifter zu sein, statt andere zu ärgern, mit ihnen zu zanken oder zu streiten.“
Wenn du einen Weg findest, deinen Geschwistern zu helfen, dass sie gut miteinander auskommen, anstatt sich zu zanken, hältst du Streit – eine der Lieblingswaffen des Satans – von eurem Zuhause fern (siehe 3 Nephi 11:29).

3. „Zeigt euren Angehörigen jeden Tag, dass ihr sie lieb habt.“
Lächle! Umarme die anderen! Sag deinen Eltern und Geschwistern oft, dass du sie lieb hast. Kaum etwas stärkt die Familie so sehr wie ein liebevollerer Umgang miteinander. Zeig ihnen deine Liebe, indem du jeden Tag etwas Nettes für deinen Vater, deine Mutter, einen Bruder oder eine Schwester tust, und indem du diese vier kleinen Worte zu ihnen sagst: „Ich hab dich lieb.“

4. „Gebt eurer Familie durch Wort und Tat Zeugnis.“
Wenn du deiner Familie beim Abendessen erzählst, wie eines deiner Gebete erhört wurde, ist das genau so wirkungsvoll, wie wenn du in der vollen Kapelle Zeugnis gibst. Achte auf einfache Möglichkeiten, wie du täglich Zeugnis ablegen kannst.

5. „Ehrt eure Eltern – zeigt ihnen, dass ihr sie lieb habt und achtet. Gehorcht ihnen, wenn sie euch in Rechtschaffenheit den Weg weisen.“
Wenn du deinen Eltern gegenüber respektlos bist, kann das zu Hause zu Streit führen. Wenn du sie hingegen achtest und ihnen gehorchst, trägst du dazu bei, dass Frieden und Harmonie herrschen. Hast du wirklich mehr von dem, was du unternimmst, wenn du ein paar Minuten zu spät heimkommst? Vermutlich nicht. Aber wenn du pünktlich zu Hause bist, zeigst du deinen Eltern deutlich, dass du sie ehrst, und dadurch werdet ihr alle gesegnet.

6. „Beteiligt euch an Unternehmungen und Traditionen der Familie.“
Kann es eure Familie stärken, wenn ihr jeden Dezember ein Lebkuchenhaus backt? Und ob! Das gilt auch für jede andere Aktivität oder Tradition, die allen in deiner Familie hilft, einander nahe zu bleiben und Zeit miteinander zu verbringen.

7. „Macht mit beim Familiengebet, beim gemeinsamen Schriftstudium und beim Familienabend. … Falls in eurer Familie nicht gemeinsam gebetet und in den heiligen Schriften gelesen wird, dann macht es für euch allein. Vielleicht bewegt euer gutes Beispiel die anderen ja dazu, mitzumachen.“
Letztlich stärkst du deine Familie am besten dadurch, dass du die Gebote hältst – selbst wenn du es alleine tust. Und die Gebote, täglich zu beten und die heiligen Schriften zu studieren sowie wöchentlich den Familienabend abzuhalten, wirken sich weitaus mehr auf deine Zukunft aus, als du vielleicht meinst.

Jugendliche sitzen beisammen und klatschen in die Hände

Du kannst Enormes bewirken!

Weißt du noch, wie Nephi seinen Bogen zerbrach und seine ganze Familie Hunger litt? Weil er treu und gehorsam war, konnte er dennoch seine ganze Familie mit Nahrung versorgen und ihr helfen, dem Herrn näherzukommen (siehe 1 Nephi 16:14-32). Wie viel schlimmer hätte es wohl kommen können, wenn Nephi sich nur beschwert und wie alle anderen aufgegeben hätte – wenn er gemeint hätte, es sei zwecklos, es zu versuchen, als er ganz allein war?

Alle Familienmitglieder haben die Aufgabe, einander Mut zu machen und zu stärken. „In diesen Letzten Tagen [ist es] entscheidend, ja, unumgänglich …, dass Eltern und Kinder einander zuhören und voneinander lernen“, betont Elder M. Russell Ballard vom Kollegium der Zwölf Apostel. („Mütter und Töchter“, Liahona, Mai 2010, Seite 21.)

Ja, es ist eine gefährliche Welt da draußen, geistig gesehen. Aber Gott ist viel mächtiger ist als der Feind. Und wenn du nach dem Evangelium lebst und deine Familie stärkst, kannst du als Verfechter der Rechtschaffenheit viel erreichen.

Bei einem solchen Gegner kann sich der Satan warm anziehen!

Berichte von einem Erlebnis

Was wirst du tun, um deine Familie zu stärken? Klicke unten auf Berichte von einem Erlebnis.

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Dezemberausgabe 2014 der Zeitschrift New Era.

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