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Wie dir ein Patriarchalischer Segen helfen kann

David A. Edwards Church Magazines

Durch das, was uns die Propheten sagen, können wir besser verstehen, wie wichtig der Patriarchalische Segen ist.

Manchmal hören wir, dass jemand, der etwas mehr geistige Führung haben möchte, die heiligen Schriften nach dem Zufallsprinzip aufschlägt, um zu sehen, ob etwas hervorsticht. Diese Methode mag zwar gelegentlich (dank der liebevollen Barmherzigkeit des Herrn oder einfach als geistige Übung) hilfreich sein, es gibt allerdings eine Quelle der persönlichen Führung vom Herrn, die effektiver ist als das Aufschlagen der Schriften nach dem Zufallsprinzip.

Präsident Thomas S. Monson hat geraten: „Lest [euren Patriarchalischen Segen] häufig. Lest ihn aufmerksam. Achtet auf die Warnungen, die darin stehen. Lebt so, dass ihr euch das verdient, was euch darin verheißen wird. Wenn ihr den Patriarchalischen Segen noch nicht empfangen habt, dann bereitet euch darauf vor und hütet ihn dann wie einen Schatz.“ 1

Präsident Monson hat den Patriarchalischen Segen mit mehreren Dingen verglichen. Diese Vergleiche können dir beim Studium deines Segen hilfreich sein.

„Offenbarung an den Empfänger“ 2

Hast du dich schon einmal gefragt, wie es wohl wäre, wenn dein Name in Lehre und Bündnisse auftauchen würde, so wie es bei vielen frühen Mitgliedern der Kirche ja der Fall gewesen ist? Laut Präsident Ezra Taft Benson (1899–1994) ist ein Patriarchalischer Segen „persönliche heilige Schrift für dich“. 3 Wenn du über die Art und Weise nachdenkst, wie du die heiligen Schriften studierst, kannst du deinen Patriarchalischen Segen genauso studieren – indem du Querverweise schreibst, Tagebuch über Eingebungen führst, die du während des Studiums empfängst, betest, nachdenkst, Listen erstellst, „Verse“ auswendig lernst und dergleichen mehr.

„Die weiße Markierung auf der Straße“ 4

Stell dir vor, du fährst auf einer schmalen Straße mit einer weißen Fahrbahnmarkierung in der Mitte. Wenn es dunkel oder neblig ist, kann man leicht von der Straße abkommen, aber wenn du auf die Markierung achtest, kannst du auf dem richtigen Weg bleiben. Wenn du deinen Patriarchalischen Segen liest, denk daran, wie die darin enthaltenen Ratschläge und Verheißungen dich anleiten, schützen und beruhigen können, wenn du Prüfungen durchmachst und schwierige Entscheidungen treffen musst.

„Kapitel aus dem Buch deiner ewigen Möglichkeiten“ 5

In deinem Patriarchalischen Segen wird zwar nicht alles offenbart, was dir in deinem Leben bevorsteht, er gibt dir jedoch ein Gespür für viele wunderbare Möglichkeiten. Behalte beim Studieren jedes dieser „Kapitel“ deines Lebens im Auge, wer und wie du einmal werden kannst. Dann kannst du die Hauptfigur in dieser Geschichte – nämlich dich selbst – allmählich deutlicher erkennen.

„Lest [euren Patriarchalischen Segen] häufig. Lest ihn aufmerksam. Achtet auf die Warnungen, die darin stehen. Lebt so, dass ihr euch das verdient, was euch darin verheißen wird.“ – Präsident Thomas S. Monson

„Wie ein Liahona“ 6

Denk daran, dass der Liahona ein vollkommener Kompass für Lehis Familie war, als sie ins verheißene Land zogen – solange sie ihn beachteten und die Gebote des Herrn hielten (siehe 1 Nephi 16:28,29; Alma 37:38-40). Achte auf deiner Reise zu den Verheißungen in deinem Patriarchalischen Segen besonders darauf, was du laut diesem persönlichen Liahona tun musst, um diese Verheißungen zu erlangen, und was du besser nicht tust.

„Reisepass auf der Suche nach Frieden“7

Mit einem Reisepass kannst du in ein anderes Land einreisen. Einen Reisepass nur zu besitzen genügt nicht, um zu erleben, was dieses neue Land zu bieten hat. Du musst ihn benutzen. Suche oft einen Ort des Friedens auf, indem du dich häufig mit deinem Patriarchalischen Segen befasst.

Praktische Belange

Hier sind einige Punkte, die du hinsichtlich deines Patriarchalischen Segens beachten könntest:

  • Wenn du noch keinen Patriarchalischen Segen hast, jedoch das Gefühl, dass du dafür bereit sein könntest, sprich mit deinen Eltern und deinem Bischof oder Zweigpräsidenten.
  • Der Patriarchalische Segen ist heilig und soll niemandem außer den engsten Angehörigen gezeigt werden. Er darf nicht in den Versammlungen der Kirche oder sonstigen öffentlichen Zusammenkünften vorgelesen werden.
  • Bewahre den Segen an einem sicheren Ort auf, wo du ihn nicht verlierst und andere ihn nicht lesen.
  • Du kannst eine oder zwei Kopien des Segens machen, um ihn häufig zu lesen. Du kannst diese Kopie an einem sicheren Ort in der Nähe deiner heiligen Schriften aufbewahren, sodass du während deines Schriftstudiums leicht darauf zugreifen kannst.
  • Wenn du eine elektronische Kopie deines Segens erstellst, ist es wohl am besten, sie dort abzuspeichern, wo niemand anders sie sehen kann. Wenn sich die Datei auf einem Computerlaufwerk befindet, solltest du sie mit einem Passwort schützen.
  • Jeder Patriarchalische Segen wird auch am Hauptsitz der Kirche aufbewahrt; wenn du also deinen Segen einmal verlieren solltest, kannst du über apps.lds.org/pbrequest eine Kopie anfordern. Du brauchst dafür ein Internetkonto bei der Kirche (LDS Account).

Beteilige dich am Gespräch

Den ganzen Mai über beschäftigst du dich in deinem Priestertumskollegium oder deinem JD-Unterricht sowie in der Sonntagsschule mit dem Thema Offenbarung. Der Patriarchalische Segen ist eine Art der persönlichen Offenbarung und enthält Ermahnungen, Warnungen und Verheißungen, die speziell für dein Leben bestimmt sind.

Wenn du noch keinen Patriarchalischen Segen empfangen hast, überlege dir, wie du dich jetzt auf ihn vorbereiten kannst. Wenn du ihn bereits empfangen hast, denke darüber nach, wie du dich darauf vorbereitet hast und was du heute tust, um Kraft aus dem Segen zu schöpfen.

Wenn es der Geist dir eingibt, dann erzähle deiner Familie, deiner Klasse oder deinem Kollegium davon. Darüber hinaus kannst du auch anderen Jugendlichen Vorschläge machen, indem du unten auf Berichte von einem Erlebnis klickst.

Anmerkungen

  1. Thomas S. Monson, „Möget ihr Mut haben“, Liahona, Mai 2009, Seite 125f.
  2. Thomas S. Monson, „Der Patriarchalische Segen – ein Liahona des Lichts“ , Der Stern, Januar 1987, Seite 63
  3. Präsident Ezra Taft Benson, „An die ‚Jugend von edler Herkunft‘“, Der Stern, Juli 1986, Seite 41; siehe auch „An die Jungen Damen der Kirche“, Der Stern, Januar 1987, Seite 79
  4. Thomas S. Monson, „Der Patriarchalische Segen“, Seite 63
  5. Thomas S. Monson, „Der Patriarchalische Segen“, Seite 63
  6. Thomas S. Monson, „Der Patriarchalische Segen“, Seite 63
  7. Thomas S. Monson, „Der Patriarchalische Segen“, Seite 63

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