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Warum es einfach toll ist, verheiratet zu sein

Ben und Rachel Nielsen

Verheiratet sein ist einfach toll, und hier erklären wir, warum.

Nachdem wir zum ersten Mal miteinander ausgegangen waren, wussten wir beide, dass dies nicht das letzte Mal sein sollte. Ben wollte Rachel gern besser kennenlernen, weil sie freundlich war und er sich gut mit ihr unterhalten konnte. Rachel wollte Ben gern besser kennenlernen, weil er sich wie ein Gentleman benahm und immer noch lächelte, nachdem alles, was er so schön geplant hatte, nicht geklappt hatte. Wir gingen also öfter miteinander aus und verliebten uns ineinander, und nachdem wir auch viel gebetet hatten, beschlossen wir zu heiraten, und zwar im Sacramento-Kalifornien-Tempel.

Unsere Hochzeit war einfach perfekt, und seither genießen wir es einfach nur, verheiratet zu sein. Die Welt mag die Ehe anders sehen, aber wir wissen, dass „keine Beziehung jedweder Art so viel Freude bringen, so viel Gutes erzeugen oder in einem solchen Maße zur Veredelung des Einzelnen führen kann“. (L. Whitney Clayton, „Eine gute Ehe führen: zusehen und lernen“, Liahona, Mai 2013, Seite 83.) Verheiratet sein ist einfach toll, und hier erklären wir, warum.

Ben: Eine Kameradin

Auf meiner Mission in Brasilien habe ich große Begeisterung für das Fußballspielen entwickelt. Am Fußball gefällt mir am meisten, dass man Mannschaftskameraden hat und lernt, im Team zusammenzuarbeiten. Rachel ist eine wunderbare Kameradin. Sie hilft mir, meine Ziele zu erreichen, trifft gemeinsam mit mir wichtige Entscheidungen und ist für mich da, wenn ich Sorgen habe.

Ehepaar beim Kochen

Foto von Leslie Nilsson

Mit der Siegelung im Tempel haben wir versprochen, einander „als gleichwertige Partner zur Seite [zu] stehen“. („Die Familie – eine Proklamation an die Welt“, Liahona, November 2010, Umschlagrückseite.) Rachel und ich unterstützen einander in allem, so gut wir können. Es tut gut zu wissen, dass ich immer eine verlässliche Kameradin habe.

Rachel: Er zeigt seine Liebe

Nun mal ehrlich, Mädels (und Jungs), es tut doch gut zu wissen, dass man geliebt wird. Und wenn man verheiratet ist, hat man jeden Tag Gelegenheit, Liebe zu geben und zu empfangen! Als ich meinen Eltern sagte, ich überlege, ob ich Ben heiraten solle, antwortete mein Vater: „Wen du auch heiraten willst, ich wünsche mir, dass er dir häufig und aufrichtig seine Liebe zum Ausdruck bringt, so wie Elder Richard G. Scott das bei seiner Frau getan hat.“ (Siehe Richard G. Scott, „Die ewigen Segnungen der Ehe“, Liahona, Mai 2011, Seite 96.) Ich hörte auf meinen Vater.

Zwei Hände

Ich beschloss, Ben zu heiraten. Er ist bestrebt, mir immer seine Liebe zum Ausdruck zu bringen – mit kleinen und größeren Aufmerksamkeiten. Im letzten Jahr am College habe ich mich monatelang vorbereitet und mich um einen begehrten Praktikumsplatz beworben. Als ich schließlich erfahren habe, dass ich den Platz bekomme, bin ich nach Hause gekommen, und da stand eine Vase voller Blumen von meinem Mann. Mein Mann hat gewusst, wie sehr ich mich angestrengt hatte und wie viel mir dieser Praktikumsplatz bedeutete. Es kommt auch vor, dass er mein Lieblingsgetränk und ein Liebesbriefchen im Kühlschrank versteckt, ehe er zu einem Scoutlager aufbricht, das am Wochenende stattfindet. Außerdem spült er jeden Tag das Geschirr und bringt mich zum Lachen. Ben ist wirklich gut darin, seine Liebe auszudrücken, und das macht uns beiden viel Freude.

Ben: Man kann vieles noch mehr genießen

Es macht großen Spaß, mit Rachel auszugehen. Wir achten darauf, dass wir auch als Ehepaar immer noch häufig miteinander ausgehen. Nach unserer ersten Begegnung haben wir entdeckt, dass es vieles gibt, was uns beiden Spaß macht. Wir genießen es beide, im Park spazieren zu gehen, ins Theater zu gehen, Sportveranstaltungen zu besuchen, neues, fremdartiges Essen auszuprobieren, Musik zu hören und vieles mehr. Das alles habe ich vorher schon sehr gern gemacht, aber gemeinsam mit Rachel macht es noch viel mehr Spaß. Wenn man verheiratet ist, hat man jemanden, mit dem man das Leben gemeinsam genießen kann – und das macht das Leben einfach schön.

Rachel: Ein Mitarbeiter für die Ewigkeit

Ehe ich Ben kennenlernte, war ich fast alt genug, auf Mission zu gehen, und hatte mir auch schon ernsthaft Gedanken darüber gemacht. Aber dann trat Ben in mein Leben, und ich wusste, dass der Vater im Himmel etwas anderes mit mir vorhatte.

Wenn man verheiratet ist, hat man jemanden, mit dem man das Leben gemeinsam genießen kann – und das macht das Leben einfach schön.

Als Ben und ich uns verlobten, fragten mich Verwandte, die davon wussten, dass ich auf Mission gehen wollte, warum ich mich so entschieden hatte, und ich antwortete ihnen: „Ich habe einfach beschlossen, dass ich mir meinen Mitarbeiter selber aussuchen und ihn auch gleich für die Ewigkeit behalten will!“

Wenn man verheiratet ist, kann man zusammen mit seinem Ehepartner beim Erlösungswerk mithelfen. Es macht uns große Freude, unser Familienleben so zu gestalten, dass Christus im Mittelpunkt steht. Wir lesen in den Schriften und leben gemeinsam nach dem Evangelium, wir arbeiten in der Kirche mit und laden andere ein, zu Christus zu kommen. Wenn wir gemeinsam das Reich Gottes aufbauen wollen, kommen wir einander näher, unsere Liebe wird noch tiefer und das Leben ist erfüllender.

Ihr könnt es uns glauben

Auch wenn es die Welt anders sehen mag, die Ehe ist einfach toll und ist es wert, dass man ihr einen hohen Stellenwert einräumt. Wenn man verheiratet ist, hat man einen Kameraden, man gibt und empfängt Liebe, man genießt das Leben noch mehr und hilft gemeinsam mit, das Reich Gottes aufzubauen. All dies macht uns große Freude, und weil wir im Tempel gesiegelt sind, kann diese Freude für immer andauern! Wenn wir unsere Bündnisse halten, werden wir auf ewig zusammen sein und die krönenden Segnungen des Priestertums empfangen. Wir haben „in der Ehe die höchste Erfüllung des menschlichen Daseins gefunden“. (James E. Faust, „So bereichern Sie Ihre Ehe“, Liahona, April 2007, Seite 6.)

Ben und Rachel Nielsen leben in Utah.

Elder Richard G. Scott

Die Ehe ist es wert

„Es ist wahrlich lohnend, verheiratet zu sein. Die Ehe ist etwas Wunderbares. Mit der Zeit fängt man an, ähnlich zu denken und gleiche Ideen und Eindrücke zu haben. In manchen Zeiten ist man außerordentlich glücklich, in anderen wird man geprüft und leidet, aber der Herr führt Sie gemeinsam durch all diese Erfahrungen, die zu Ihrer Entwicklung beitragen.“

Elder Richard G. Scott vom Kollegium der Zwölf Apostel, „Die ewigen Segnungen der Ehe“, Liahona, Mai 2011, Seite 96.

Beteilige dich am Gespräch

Zum Nachdenken für den Sonntag

  • Welche Eigenschaften und welche Einstellung liegen einer starken, glücklichen Ehe und Familie zugrunde?
  • Wie trägst du jetzt dazu bei, dass deine spätere Ehe und Familie einmal stark und glücklich wird?

Was du tun könntest

  • Erzähl deinen Freunden, dass Du später einmal heiraten und Kinder haben willst, und erklär ihnen auch, warum.
  • Sprich in der Kirche darüber, weshalb du dich auf die Ehe und eigene Kinder freust und was du jetzt schon tust, um dich auf deine eigene Familie vorzubereiten.

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Augustausgabe 2014 des Liahonas.

Berichte von einem Erlebnis

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