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Dein Weg des Bundes

Da das Evangelium so große Freude beschert, kann und sollte jeder von uns andere an dieser Freude teilhaben lassen.

Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu sein ist wirklich toll! Unsere Mitgliedschaft ist mit so vielen Segnungen und mit so viel Freude verbunden. Bei unserer Taufe empfangen wir die Gabe des Heiligen Geistes. Dank dieser Gabe erhalten wir Führung und Leitung. Sie hilft uns, umzukehren und rein zu sein, und sie verändert unser Leben. Wir erlangen diese Segnungen, wenn wir auf dem Weg des Bundes wandeln, also treu die Bündnisse halten, die wir eingegangen sind oder noch eingehen werden, und das tun, wodurch wir auch treu bleiben.

Der Weg des Bundes und du

Um welche Bündnisse geht es denn eigentlich? Es geht um die Bündnisse, die man schließt, wenn man sich taufen und konfirmieren lässt und die Gabe des Heiligen Geistes empfängt, das Endowment empfängt und im Tempel an seinen Ehepartner gesiegelt wird. Ein junger Mann schließt außerdem Bündnisse, wenn er zum Aaronischen Priestertum und später (wenn er mindestens 18 Jahre alt ist) zum Melchisedekischen Priestertum ordiniert wird. „Bündnisse mit Gott helfen uns zu erkennen, wer wir wirklich sind.“ (Jean A. Stevens, „Töchter Gottes, Töchter des Bundes“, Liahona, November 2014, Seite 115.) Mit jedem Bund versprechen wir dem Vater im Himmel, dass wir so leben wollen, wie er es von uns möchte. Wenn wir das tun, können wir seiner Verheißung zufolge seinen Geist bei uns haben und von ihm geführt werden.

Wenn wir treu auf dem Weg des Bundes bleiben, machen wir letztlich vieles, wodurch wir besser wachsen, uns des Lebens freuen und glücklich sein können.

Wenn wir treu auf dem Weg des Bundes bleiben, machen wir letztlich vieles, wodurch wir besser wachsen, uns des Lebens freuen und glücklich sein können. Dabei spielt der Dienst, den wir leisten, eine große Rolle. Ein Junge erweist zum Beispiel allen in der Gemeinde einen großen Dienst, wenn er das Abendmahl segnet und austeilt. Und ein Mädchen kann Gutes tun, wenn es sich um seine Mitmenschen kümmert. Es warten aber noch andere Segnungen auf dich, wenn du dem Weg des Bundes folgst: gute Erlebnisse bei Tempelfahrten, Priestertumssegen, wo du Trost und Rat erhältst, der Patriarchalische Segen, Rat von Propheten und Aposteln, Kraft durch das persönliche Gebet.

Und natürlich erhältst du durch die Lehren Christi Hoffnung – Hoffnung, dass die Familie ewig bestehen kann, Hoffnung auf Heilung durch Glauben und das Priestertum, Hoffnung auf die Auferstehung.

Es stimmt schon: Wenn wir unsere Bündnisse halten und uns bemühen, so zu leben, wie es unser Heiland Jesus Christus gelehrt hat, und wenn wir auf den Rat der lebenden Propheten hören, ist das Leben gleich viel schöner!

Deine Aufgabe

Die Mitgliedschaft in der Kirche Jesu Christi ist aber nicht nur mit Segnungen verbunden, die man selbst empfängt. Wir sollen auch anderen Menschen helfen, zu Christus zu kommen und in ihm vollkommen zu werden (siehe Moroni 10:32). Wenn wir nach dem Evangelium leben, entwickeln wir den Wunsch, dass auch andere in den Genuss der Segnungen des Evangeliums kommen, vor allem unsere Lieben.

Präsident Henry B. Eyring, Erster Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, hat erklärt: „Der Herr wusste, dass Sie so empfinden würden, als er Ihnen gestattete, die Bündnisse anzunehmen, die für Sie ein Segen sind. … Mehr noch: Er wusste, dass dieser Wunsch stärker werden würde, wenn Sie erst die Freude der Verheißungen kennen lernten, die er uns im heiligen Tempel gibt. … Er verheißt uns, sofern wir treu bleiben, dass wir in der künftigen Welt auf immer in Herrlichkeit als Familie bei ihm leben dürfen.“ („In Liebe verbunden“, Liahona, Mai 2005, Seite 77.)

Der Wunsch, andere am Evangelium teilhaben zu lassen, ist gleichzeitig unsere Aufgabe. Weiter erläuterte Präsident Eyring: „Die Pflicht, unseren Nächsten zu warnen, hat ein jeder, der den Bund der Taufe angenommen hat. Wir sollen mit unseren Freunden und Verwandten außerhalb der Kirche über das Evangelium reden. Es geht darum, dass wir sie auffordern, sich von den Vollzeitmissionaren unterweisen zu lassen, die berufen und eingesetzt worden sind, zu unterrichten.“ („Eine warnende Stimme“, Der Stern, Januar 1999, Seite 37.)

Zu dem Bund, den wir bei unserer Taufe mit unserem himmlischen Vater schließen, gehört, dass wir das Evangelium verkünden. Jesus Christus erklärte durch den Propheten Joseph Smith: „Einem jeden, der gewarnt worden ist, kommt es zu, seinen Nächsten zu warnen.“ (LuB 88:81.)

Der Weg des Bundes für deine Familie und Freunde

Wenn du an Angehörige und Freunde denkst, die nicht der Kirche angehören oder nicht aktiv sind, ist es ganz natürlich, dass du dir wünschst, sie würden in den gleichen Genuss der Segnungen, der Chancen und der Hilfe kommen, die du dadurch hast, dass du Bündnisse eingegangen bist und hältst. Du wünschst dir dann, dass sie Kraft und Inspiration durch den Heiligen Geist erlangen, sich der Segnungen erfreuen, die mit den Tempelbündnissen einhergehen, und Führung durch den Patriarchalischen Segen empfangen.

Und bestimmt wünschst du dir, dass ihnen herrliche Segnungen zuteilwerden, indem sie zur Kirche mitkommen – zum Beispiel zu JD-/JM-Aktivitäten – oder sich taufen lassen und so den Frieden im Tempel oder die mit der Umkehr verbundene Freude erleben können.

Vielleicht warten sie nur darauf, dass ihnen jemand wie du die Tür öffnet – jemand, der ein guter Freund, ein Vorbild ist und sie schlicht einlädt, doch auch auf dem Weg des Bundes zu wandeln.

Worauf wartest du also noch?

Berichte von einem Erlebnis

Inwiefern bist du schon dadurch gesegnet worden, dass du deine Bündnisse gehalten hast? Berichte unten von einem Erlebnis.

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