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Warum ist die erste Vision wichtig?

Im Frühjahr 1820 erschienen Gottvater und sein Sohn Jesus Christus dem Propheten Joseph Smith. Diese Vision, die den Beginn der Wiederherstellung des Evangeliums kennzeichnete, ist das wichtigste Ereignis seit der Auferstehung Jesu Christi. Joseph Smiths demütiges Gebet führte dazu, dass Evangeliumswahrheiten, die Vollmacht des Priestertums und die errettenden heiligen Handlungen wiederhergestellt wurden. „Diese eine Offenbarung beantwortet alle [Fragen] zu Gott und seinem Wesen. … Dass er am Schicksal der Menschen Anteil nimmt, indem er ihnen Vollmacht überträgt, ist offenbar. Die Zukunft des Werks ist gewiss. Diese und weitere herrliche Wahrheiten sind durch jene herrliche erste Vision klargestellt.“ (Lehren der Präsidenten der Kirche: David O. McKay, Seite 106f.)

Geistige Vorbereitung

Arbeiten Sie während der Vorbereitung diese Schriftstellen und Quellen sowie sonstiges Material, das Sie auswählen, gebeterfüllt durch. Was ist für die Jungen Männer, die Sie unterrichten, wohl am wichtigsten?

Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:11-19,24,25

„Berichte über die erste Vision“, Evangeliumsthemen

Video: „Die Wiederherstellung“„Interaktive Gesprächsrunde mit Präsident Eyring und Elder Holland: Was erfahren wir aus der ersten Vision über das Wesen Gottes?“

Dieter F. Uchtdorf, „Die Früchte der ersten Vision“, Liahona, Mai 2005, Seite 36ff.

Die Jungen Männer führen lassen

Ein Mitglied der Kollegiumspräsidentschaft leitet die Versammlung. Der Betreffende leitet die Jungen dabei an, wenn sie sich miteinander über die Angelegenheiten des Kollegiums beraten, unterweist sie in ihren Priestertumspflichten (aus den heiligen Schriften und dem Buch Pflicht vor Gott) und bittet einen Berater oder ein Kollegiumsmitglied, eine Lektion zu einem Evangeliumsthema zu gestalten. Zur Vorbereitung könnte er während einer Präsidentschaftssitzung den Vordruck „Tagesordnung für die Kollegiumsversammlung“ ausfüllen.

Den Lernprozess beginnen

Suchen Sie sich einen dieser Vorschläge aus oder überlegen Sie sich selber etwas, wie Sie das Thema der letzten Woche noch einmal wiederholen und das aktuelle vorstellen können:

  • Geben Sie jedem Kollegiumsmitglied Gelegenheit, etwas zu nennen, woran er sich aus der Lektion der vergangenen Woche erinnert.
  • Singen Sie als Kollegium das Lied „O wie lieblich war der Morgen“ (Gesangbuch, Nr. 16). Bitten Sie die Jungen, ihre Gedanken zu Joseph Smith und dazu, was er erlebt hat, als er mit Gottvater und Jesus Christus sprach, zu äußern.

Gemeinsam lernen

Die folgenden Vorschläge können den Mitgliedern des Kollegiums helfen, mehr über die erste Vision von Joseph Smith zu erfahren. Lassen Sie sich vom Geist führen und suchen Sie einen oder mehrere Vorschläge aus, die sich für Ihr Kollegium am besten eignen:

  • Bitten Sie die Jungen Männer, einige der Segnungen aufzuschreiben, die sie dank der ersten Vision empfangen haben. Fordern Sie sie auf, auf weitere Segnungen der ersten Vision zu achten, während sie die letzten zehn Absätze der Ansprache „Die Früchte der ersten Vision“ von Präsident Dieter F. Uchtdorf lesen. Die Jungen sollen berichten, was sie herausgefunden haben, und ihre Gefühle darüber zum Ausdruck bringen, wie wichtig die erste Vision ist.
  • Lesen Sie als Kollegium in Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:7-20 von Joseph Smiths erster Vision. Bitten Sie die Jungen Männer, auf Wahrheiten zu achten, die wir aus Joseph Smiths Erlebnis lernen können (zum Beispiel: Den Vater und den Sohn gibt es wirklich; sie sind zwei eigenständige Wesen; den Satan und seine Macht gibt es wirklich, aber die Macht Gottes ist größer; Gott hört und erhört Gebete; Offenbarung hat nicht aufgehört). Bitten Sie einen Jungen, diese Wahrheiten an die Tafel zu schreiben. Inwiefern unterscheiden sich diese Wahrheiten von dem, was in anderen Religionen geglaubt wird? Inwiefern wäre unser Leben anders, wenn wir dies alles nicht wüssten?
  • Bitten Sie die Jungen Männer, Joseph Smiths erste Vision und sein Zeugnis in Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:11-19,24,25 still für sich zu lesen und darüber nachzudenken (oder sehen Sie sich das Video „Die Wiederherstellung“ an). Sie sollen darüber nachdenken, warum die erste Vision in der Weltgeschichte von Bedeutung ist. Warum ist sie für uns als Einzelne wichtig? Geben Sie Zeugnis davon, wie wichtig die erste Vision ist, und bitten Sie die Jungen, ihre Gedanken zu äußern und Zeugnis zu geben.
  • Die Jungen sollen sich auch mit Berichten aus den heiligen Schriften darüber befassen, wie sich Gottvater und Jesus Christus den Menschen auf der Erde kundgetan haben (beispielsweise Matthäus 3:13-17; Apostelgeschichte 7:54-60; 3 Nephi 11:3-10). Sie können auch Bilder von Ereignissen zeigen (siehe Bildband zum Evangelium, Nr. 35, 63 und 82). Bitten Sie die Jungen, die einzelnen Berichte zusammenzufassen. Anschließend sollen sie Joseph-Smith – Lebensgeschichte 1:17 lesen (siehe Bildband zum Evangelium, Nr. 90). Inwiefern ähnelt Joseph Smiths erste Vision diesen anderen Kundgebungen? Inwiefern war sie einzigartig? Regen Sie die Jungen an, darüber zu sprechen, warum ihnen die erste Vision wichtig ist.

Fragen Sie die Jungen, was sie heute dazugelernt haben. Verstehen sie Joseph Smiths erste Vision jetzt besser? Was haben sie empfunden? Welche Eindrücke hatten sie? Haben sie noch weitere Fragen? Wäre es hilfreich, sich noch länger mit diesem Punkt der Lehre zu beschäftigen?

Zum Handeln auffordern

Derjenige aus der Kollegiumspräsidentschaft, der die Versammlung leitet, schließt die Versammlung auch. Der Betreffende könnte:

  • seine Gedanken über die Bedeutung der ersten Vision zum Ausdruck bringen
  • die Kollegiumsmitglieder auffordern, einem Freund oder Angehörigen zu berichten, was sie heute gelernt haben