Schließen
Hauptnavigation überspringen
  • Drucken
Pflicht vor Gott

Wie kann ich meine Familie stärken?

„Ein glückliches Familienleben kann am ehesten erreicht werden, wenn die Lehren des Herrn Jesus Christus seine Grundlage sind. Erfolgreiche Ehen und Familien gründen und sichern ihren Bestand auf den Prinzipien Glaube, Gebet, Umkehr, Vergebungsbereitschaft, gegenseitige Achtung, Liebe, Mitgefühl, Arbeit und sinnvolle Freizeitgestaltung.“ („Die Familie – eine Proklamation an die Welt“, Liahona, November 2010, Umschlagrückseite.) Wenn wir unseren Eltern dabei helfen, diese Ziele zu erreichen, können wir dazu beitragen, dass in unserer Familie das Glück herrscht, das der Vater im Himmel uns geben möchte.

Geistige Vorbereitung

Befassen Sie sich gebeterfüllt mit diesen Schriftstellen und Quellen. Was könnte den Jungen wohl helfen, ihre Familie zu stärken?

1 Nephi 8:12 (Lehi wünscht sich, dass seine Familie von der Frucht des Baumes des Lebens isst)

1 Nephi 16:14‑32 (Nephi stärkt seine Familie)

2 Nephi 25:26 (Wir reden mit unseren Kindern über Christus)

Ich erfülle meine Pflicht vor Gott, Seite 27, 51, 75, 82

„Die Familie – eine Proklamation an die Welt“, Liahona, November 2010, Umschlagrückseite

Dieter F. Uchtdorf, „Ein Lob allen Rettern“Liahona, Mai 2016, Seite 77–80

Bonnie L. Oscarson, „Verfechterinnen der Proklamation zur Familie“, Liahona, Mai 2015, Seite 14–17

M. Russell Ballard, „Vater und Sohn – eine besondere Beziehung“, Liahona, November 2009, Seite 47–50; siehe auch das Video „Vater und Sohn“

Videos: „Zwei Brüder“ und „Durch Kleines …“

Die Jungen Männer führen lassen

Ein Mitglied der Kollegiumspräsidentschaft (oder ein Assistent des Bischofs aus dem Priesterkollegium) leitet die Kollegiumsversammlung. Er leitet die Jungen dabei an, wenn sie sich miteinander über die Angelegenheiten des Kollegiums beraten, unterweist sie in ihren Priestertumspflichten (aus den heiligen Schriften und dem Buch Pflicht vor Gott), fragt sie, welche Erfahrungen sie machen, wenn sie ihre Pflicht vor Gott erfüllen, und bittet einen Berater oder ein Kollegiumsmitglied, eine Lektion zu einem Evangeliumsthema zu gestalten. Zur Vorbereitung könnte er während einer Präsidentschaftssitzung den Vordruck Tagesordnung für die Kollegiumsversammlung ausfüllen.

Den Lernprozess beginnen

Suchen Sie sich einen dieser Vorschläge aus oder überlegen Sie sich selber etwas, wie Sie das Thema der Vorwoche noch einmal wiederholen und das aktuelle vorstellen können:

  • Bitten Sie ein Mitglied der Kollegiumspräsidentschaft vor dem Unterricht, ein Lied aus dem Gesangbuch herauszusuchen, das mit dem Thema der vorigen Woche zu tun hat. Lassen Sie ihn eine oder mehrere Strophen des Liedes vorlesen und den Kollegiumsmitgliedern erklären, inwiefern es mit dem vorigen Thema zu tun hat.
  • Bitten Sie ein Mitglied des Kollegiums, ein Bild zu zeigen, auf dem eine Familie aus den heiligen Schriften dargestellt wird, und darüber zu sprechen, wie die Taten verschiedener Angehöriger jener Familie dazu geführt haben, dass sie glücklich oder unglücklich war (man könnte unter anderem Lehi, Jakob oder Adam als Beispiel heranziehen).

Gemeinsam lernen

Der Zweck dieser Lektion besteht darin, die Jungen anzuhalten, der Priestertumspflicht nachzukommen, ihre Familie zu stär­ken. Im Verlauf dieser Lektion soll sich jedes Mit­glied des Kol­le­giums in seiner Aus­gabe des Buches Pflicht vor Gott Pläne auf­schrei­ben, wie es seiner Familie dienen möchte. Die Jungen können auch anfangen, an ihrem Projekt „Familie und Freunde“ zu arbeiten. Bitten Sie die Jungen vor der Kollegiums­ver­samm­lung darum, ihr Buch Pflicht vor Gott mit in die Kirche zu bringen. Bitten Sie sie bei künftigen Kollegiumsversammlungen, von den Er­fah­run­gen, die sie bei der Aus­füh­rung ihrer Pläne gemacht haben, zu berichten.

  • Präsident Dieter F. Uchtdorf hat in seiner Ansprache „Ein Lob allen Rettern“ über Familien gesagt: „Wir kommen vielleicht aus demselben Genpool, aber wir sind nicht identisch. Unser Geist ist einzigartig. [Wir] können … uns dafür entscheiden, diese Unterschiede zu würdigen.“ Welche besonderen Eigenschaften oder Stärken hat jeder der Jun­gen? Wie kann jeder von ihnen in seiner Familie mit seinen be­son­de­ren Stärken Gutes tun? Die Kollegiumsmitglieder können auch in kleinen Grup­pen Ab­schnit­te der Ansprache lesen und an­schlie­ßend be­rich­ten, was ihnen darin auf­ge­fal­len ist. Sie können die Schüler auch auf­for­dern, eines der Videos, die in diesem Un­ter­richts­kon­zept vor­ge­schla­gen werden, anzuschauen und heraus­zu­ar­bei­ten, was die je­wei­li­ge Familie getan hat, um ihre Be­zie­hung zu­ein­ander zu ver­bes­sern. Wie können die Jungen Männer die Un­ter­schie­de in ihrer Familie würdigen? Was fällt ihnen dazu ein, wie sie die Be­zie­hun­gen in ihrer Familie stärken können?
  • In ihrer Ansprache „Verfechterinnen der Proklamation zur Familie“ erklärt Bonnie L. Oscarson, dass „wir alle – Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, alleinstehend oder ver­hei­ra­tet … dazu bei­tragen [können], aus einem Haus ein Zu­hau­se zu machen. Wir sollen unser Zuhause zu einer Stätte der Ordnung, der Zu­flucht, der Heilig­keit und der Gebor­gen­heit machen.“ (Liahona, Mai 2015, Seite 17.) Welche Vor­schlä­ge macht Schwester Oscarson noch, wie die Mit­glie­der der Kirche für ihre Familie ein­stehen und sie stärken können? Was können die Jungen schon jetzt tun, um ihr Zuhause zu einem Ort der Ord­nung, Heiligkeit und Sicher­heit zu machen?
  • Sie können einen Teil dieser Lektion von den Mitgliedern des Kollegiums gestalten lassen. Sie könnten beispielsweise darüber berichten, was ihre Familie tut, um glücklich zu sein, oder einen der nachstehenden Vorschläge verwenden. Manche Priester haben vielleicht schon das Projekt „Fa­mi­lie“ im Programm Pflicht vor Gott ab­ge­schlos­sen (Seite 80ff.) und können von ihren Er­fah­run­gen be­rich­ten.
  • Bitten Sie die Jungen, aufzuschreiben, was manche Familien davon abhält, glücklicher zu sein. Geben Sie jedem Jungen Mann ein Exemplar der Proklamation zur Familie (siehe Pflicht vor Gott, Seite 107). Geben Sie den Kollegiums­mit­glie­dern ein paar Minuten Zeit, sich den siebenten Absatz durchzulesen und die Grundsätze zu markieren, die zu ei­nem glück­li­chen Fami­lien­leben führen. Bitten Sie die Jun­gen, 1 Nephi 16:14‑32 zu lesen und heraus­zu­ar­bei­ten, in­wie­fern sich die Familie Lehis an diese Grund­sätze gehalten hat. Welche Erfah­run­gen haben die Jungen schon gemacht, wodurch sie erkannt haben, wie wichtig solche Grund­sätze für das Fami­lien­leben sind?
  • Fordern Sie die Jungen auf, den Abschnitt „Familie“ in der Broschüre Für eine starke Jugend zu lesen und heraus­zu­ar­bei­ten, wie sie ihre Familie stärken können. Fordern Sie die Jungen auf, in ihrer Ausgabe des Buches Pflicht vor Gott den Abschnitt „Anderen dienen“ auf­zu­schla­gen (Diakone: Seite 27; Lehrer: Seite 51; Priester: Seite 75) und auf­zu­schrei­ben, was sie tun können, um ihre Familie zu stärken, indem sie ihr dienen (siehe „Was ich selbst geplant habe, um zu die­nen“). Bitten Sie ein paar Jungen, den anderen im Kol­le­gium zu berich­ten, was sie tun wollen.

Fragen Sie die Jungen, was sie heute dazugelernt haben. Vers­tehen sie, wie sie als Priestertumsträger ihre Familie stärken können? Was haben sie emp­funden? Welche Ein­drücke hatten sie? Haben sie noch weitere Fragen? Wäre es sinnvoll, sich noch länger mit diesem Thema zu be­schäf­tigen?

Zum Handeln auffordern

Der Junge Mann, der die Versammlung leitet, schließt sie auch. Der Betreffende könnte:

  • die übrigen Jungen auffordern, in ihrer Ausgabe des Buches Pflicht vor Gott aufzuschreiben, wie sie die Beziehung zu ihrer Familie stärken können (falls sie diese Aufgabe noch nicht erfüllt haben; siehe Seite 82)
  • das Kollegium auffordern, darüber zu berichten, wie es bereits zu einem glücklicheren Familienleben beigetragen hat
  • Zeugnis davon geben, wie wichtig die Aufgabe der Jungen Männer ist, zu einem glücklichen Familienleben beizutragen