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Welche Bündnisse bin ich bei der Taufe eingegangen?

Bei unserer Taufe haben wir ein Bündnis mit Gott geschlossen. Wir haben versprochen, den Namen Jesu Christi auf uns zu nehmen, seine Gebote zu halten und ihm bis ans Ende zu dienen. Der Vater im Himmel hat uns verheißen, dass uns unsere Sünden vergeben und dass wir bei der Konfirmierung die Gabe des Heiligen Geistes empfangen werden. Wir erneuern dieses Bündnis jedes Mal, wenn wir vom Abendmahl nehmen.

Geistige Vorbereitung

Welche Schriftstellen und weiteren Hilfsmittel können den Jungen helfen, ihres Taufbündnisses zu gedenken und dieses zu halten?

Johannes 3:5; 2 Nephi 31:4-13,17 (Die Taufe ist für die ewige Errettung notwendig)

Mosia 18:8-10; LuB 20:37 (Die Verpflichtungen, die wir bei der Taufe eingehen)

Hugo Montoya, „Geprüft und versucht – aber nicht ohne Hilfe“Liahona, November 2015, Seite 53ff.

Robert D. Hales, „Der Bund der Taufe: im Gottesreich und vom Gottesreich sein“, Liahona, Januar 2001, Seite 6

Carole M. Stephens, „Wir haben viel Grund, uns zu freuen“, Liahona, November 2013

„Der Taufbund“, „Die verheißenen Segnungen der Taufe“, Treu in dem Glauben, Seite 169–172

Video: „Das gleiche Trikot“

Die Jungen Männer führen lassen

Ein Mitglied der Kollegiumspräsidentschaft (oder ein Assistent des Bischofs aus dem Priesterkollegium) leitet die Kollegiumsversammlung. Er leitet die Jungen dabei an, wenn sie sich miteinander über die Angelegenheiten des Kollegiums beraten, unterweist sie in ihren Priestertumspflichten (aus den heiligen Schriften und dem Buch Pflicht vor Gott), fragt sie, welche Erfahrungen sie machen, wenn sie ihre Pflicht vor Gott erfüllen, und bittet einen Berater oder ein Kollegiumsmitglied, eine Lektion zu einem Evangeliumsthema zu gestalten. Zur Vorbereitung kann er während einer Präsidentschaftssitzung den Vordruck Tagesordnung für die Kollegiumsversammlung ausfüllen.

Den Lernprozess beginnen

Suchen Sie sich einen dieser Vorschläge aus oder überlegen Sie sich selber etwas, wie Sie das Thema der Vorwoche noch einmal wiederholen und das aktuelle vorstellen können:

  • Jeder aus dem Kollegium soll den folgenden Satz beenden: Was ich im letzten Unterricht dazugelernt habe, ist mir wichtig, weil ________. Wie haben die Jungen das Gelernte in die Tat umgesetzt?
  • Zeigen Sie ein Bild von einer Taufe (beispielsweise Nr. 103 und 104 aus dem Bildband zum Evangelium). Berichten Sie von Ihrer Taufe und was Sie empfunden haben. Fragen Sie die Jungen, wie es für sie war, als sie an einer Taufe teilgenommen oder eine Taufe miterlebt haben. Sie sollen an die Tafel schreiben, welche Bündnisse sie bei ihrer Taufe eingegangen sind. Fordern Sie sie auf, die Liste im Laufe des Unterrichts zu ergänzen, während sie mehr über ihr Taufbündnis erfahren.

Gemeinsam lernen

Diese Vorschläge sollen den Jungen helfen, das Bündnis zu verstehen, das sie bei der Taufe eingegangen sind. Lassen Sie sich vom Geist inspirieren und suchen Sie einen oder mehrere Vorschläge aus, die sich für Ihr Kollegium am besten eignen:

  • Die Jungen sollen Mosia 18:8-10 lesen. Was erfahren sie dort über die Art und Weise, wie wir nach der Taufe miteinander umgehen sollen? Die Jungen sollen mehr darüber erfahren, wie wir einander die Last leichter machen können. Teilen Sie sie dazu in Gruppen ein und geben Sie jeder Gruppe einen Abschnitt aus der Ansprache „Geprüft und versucht – aber nicht ohne Hilfe“ von Elder Hugo Montoya. Anschließend soll jede Gruppe berichten, was sie herausgefunden hat. Lassen Sie jede Gruppe ein Poster von dem erstellen, was sie herausgefunden hat, von eigenen Erfahrungen berichten oder eine Begebenheit aus den heiligen Schriften heraussuchen, in der der gleiche Grundsatz vermittelt wird.
  • Bitten Sie einen Jungen aus dem Kollegium, einen Teil des Unterrichts zu gestalten. Der Betreffende könnte dies im Rahmen des Programms „Pflicht vor Gott“ tun, indem er sich mit den Themen Gebet und persönliche Offenbarung befasst und seine Erkenntnisse weitergibt (siehe „Die Lehre verstehen“, Seite 18, 42 oder 66).
  • Fordern Sie die Jungen auf, sich mit den in diesem Unterrichtskonzept vorgeschlagenen Schriftstellen zu befassen. Sie sollen markieren, was wir bei der Taufe versprechen, und ihre Ergebnisse an die Tafel schreiben. Wie halten wir diese Versprechen? Fragen Sie, welche Personen ein gutes Beispiel für die Versprechen geben, die an der Tafel stehen (darunter auch Figuren aus den heiligen Schriften). Wie wurden die Jungen gesegnet, wenn sie ihre Versprechen gehalten haben?
  • Bitten Sie die Jungen, im Abschnitt „Der Taufbund“ im Nachschlagewerk Treu in dem Glauben nachzulesen, was wir bei unserer Taufe versprochen haben. Schauen Sie gemeinsam das Video „Das gleiche Trikot“ an oder lesen Sie den Anfang der Ansprache „Wir haben viel Grund, uns zu freuen“ von Carole M. Stephens. Die Jungen sollen auf Beispiele achten, wie jemand sein Taufbündnis in Ehren hält. Geben Sie dem Kollegium Zeit, sich über das, was es dazugelernt hat, auszutauschen. Fordern Sie den Kollegiumspräsidenten auf, ein Unterrichtsgespräch darüber zu leiten, wie die Jungen ihr Taufbündnis allzeit und überall noch besser halten können.
  • Zeigen Sie ein Bild von der Taufe des Erlösers (siehe Bildband zum Evangelium, Nr. 35) und bitten Sie jemanden aus dem Kollegium, 2 Nephi 31:4-10 vorzulesen. Fordern Sie die Jungen auf, Beispiele aus den heiligen Schriften zu nennen, die zeigen, wie Jesus Christus seinen Bund mit dem Vater gehalten hat (als Anregung können sie sich die Bilder Nr. 36–48 im Bildband zum Evangelium ansehen). Wann haben sie sich schon einmal bemüht, dem Beispiel des Erlösers zu folgen?
  • Bitten Sie die Jungen, drei Absätze aus der Ansprache „Der Bund der Taufe: im Gottesreich und vom Gottesreich sein“ von Elder Robert D. Hales zu lesen. Beginnen Sie mit dem Satz „Bei der Taufe geloben wir dem himmlischen Vater mit einem Bund …“. Die Jungen sollen auf die Bündnisse achten, die wir bei der Taufe eingehen, und an die Tafel schreiben, was sie herausgefunden haben. Inwiefern soll die Taufe unser Leben ändern? Wie hat die Taufe das Leben der Jungen geändert?

Fragen Sie die Jungen, was sie im Unterricht dazugelernt haben. Haben sie nun ihr Taufbündnis besser verstanden? Welche Gefühle oder Eindrücke haben sie? Haben sie noch weitere Fragen? Wäre es sinnvoll, sich noch länger mit diesem Punkt der Lehre zu beschäftigen?

Zum Handeln auffordern

Der Junge Mann, der die Versammlung leitet, schließt sie auch. Der Betreffende könnte:

  • erklären, inwiefern es ihm hilft, das Priestertum zu ehren, wenn er sein Taufbündnis hält
  • die Mitglieder des Kollegiums auffordern, über ihr Leben nachzudenken und zu überlegen, ob es irgendetwas gibt, womit sie aufhören oder anfangen müssen, um ihr Taufbündnis gewissenhafter zu halten