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Warum sind die heiligen Handlungen des Tempels wichtig?

Die heiligen Handlungen des Tempels führen zu den größten Segnungen, die die Kinder des himmlischen Vaters empfangen können. Diese Verordnungen bereiten uns darauf vor, nach diesem Leben für immer mit dem Vater im Himmel und unserer Familie zusammenzusein. Durch sie werden wir hier auf Erden mit geistiger Kraft ausgestattet und erhalten Führung. Im Tempel können wir auch stellvertretend notwendige heilige Handlungen für unsere Vorfahren empfangen, die auf Erden nicht selbst die Möglichkeit dazu hatten.

Geistige Vorbereitung

Befassen Sie sich bei Ihrer Vorbereitung gebeterfüllt mit diesen Schriftstellen und Quellen. Was könnte die Jungen dazu bewegen, sich für die heiligen Handlungen des Tempels bereit zu machen und sie zu empfangen?

LuB 84:19-22 (Die Macht des Göttlichen wird in den Verordnungen des Priestertums kundgetan)

LuB 131:1-4 (Der neue und immerwährende Bund der Ehe)

Kent F. Richards, „Die Macht des Göttlichen“, Liahona, Mai 2016, 118ff.

Thomas S. Monson, „Die Segnungen des Tempels“, Liahona, Mai 2015, Seite 91ff.

Quentin L. Cook, „Wurzeln und Zweige“, Liahona, Mai 2014, Seite 44–48

„Tempel“, Treu in dem Glauben, 2004, Seite 173–177

Video: „Tempel sind wie ein Leuchtfeuer“ „Sam Hepworth - Vorbereitung auf Mission“

Die Jungen Männer führen lassen

Ein Mitglied der Kollegiumspräsidentschaft (oder ein Assistent des Bischofs aus dem Priesterkollegium) leitet die Kollegiumsversammlung. Er leitet die Jungen dabei an, wenn sie sich miteinander über die Angelegenheiten des Kollegiums beraten, unterweist sie in ihren Priestertumspflichten (aus den heiligen Schriften und dem Buch Pflicht vor Gott), fragt sie, welche Erfahrungen sie machen, wenn sie ihre Pflicht vor Gott erfüllen, und bittet einen Berater oder ein Kollegiumsmitglied, eine Lektion zu einem Evangeliumsthema zu gestalten. Zur Vorbereitung könnte er während einer Präsidentschaftssitzung den Vordruck Tagesordnung für die Kollegiumsversammlung ausfüllen.

Den Lernprozess beginnen

Suchen Sie sich einen dieser Vorschläge aus oder überlegen Sie sich selber etwas, wie Sie das Thema der Vorwoche noch einmal wiederholen und das aktuelle vorstellen können:

  • Bringen Sie einen Gegenstand oder ein Bild zum Unterricht mit und fragen Sie, was es mit der letzten Unterrichtsstunde zu tun hat. Besprechen Sie noch einmal kurz, worum es letzte Woche ging.
  • Bitten Sie einen Jungen, ein Bild vom Tempel hochzuhalten und zu erklären, warum ihm die heiligen Handlungen des Tempels wichtig sind.

Gemeinsam lernen

Die folgenden Vorschläge machen den Jungen Männern deutlich, warum die heiligen Handlungen des Tempels wichtig sind. Lassen Sie sich vom Geist inspirieren und suchen Sie einen oder mehrere Vorschläge aus, die sich für Ihr Kollegium am besten eignen:

  • Bitten Sie die Jungen, diesen Satz zu vervollständigen und der Klasse vorzutragen: „Wenn ich in den Tempel gehe, __________.“ Welche Antworten finden sie noch in der Aufzählung in der Ansprache „Die Macht des Göttlichen“ von Elder Kent F. Richards? Sie können in der Ansprache auch nach Antworten auf die Frage „Warum sind die heiligen Handlungen des Tempels wichtig?“ suchen. Fragen Sie die Jungen nach einem Erlebnis, das sie vor kurzem im Tempel hatten. Welche Segnungen haben sie durch die Arbeit im Tempel erhalten? Im Rahmen dieser Aktivität können Sie das Video zeigen, „Sam Hepworth – Vorbereitung auf Mission“, und über die Segnungen sprechen, die den Jugendlichen im Video durch die Arbeit im Tempel zuteilwurden.
  • Bitten Sie die Jungen Männer, in Präsident Thomas S. Monsons Konferenzansprache „Die Segnungen des Tempels“ darauf zu achten, wie man durch den Dienst im Tempel gesegnet wird. Welche Segnungen haben sie erlangt, weil sie im Tempel an heiligen Handlungen teilgenommen haben? Sie können auch erzählen, wie Sie selbst durch heilige Handlungen des Tempels gesegnet worden sind.
  • Zeigen Sie ein Bild von einem Ehepaar vor dem Tempel (siehe Bildband zum Evangelium, Nr. 120). Das Kollegium soll gemeinsam Lehre und Bündnisse 131:1‑4 lesen. Welche Segnungen werden denjenigen verheißen, die den neuen und immerwährenden Bund der Ehe eingehen? Welche Segnungen werden denjenigen vorenthalten, die diesen Bund nicht eingehen? Worin unterscheidet sich die Sichtweise des Herrn über die Ehe von der der Welt? Geben Sie den Jungen Zeugnis von den Segnungen, die sie und ihre künftige Familie empfangen können, wenn sie an den heiligen Handlungen des Tempels teilnehmen.
  • Zeigen Sie das Video „Tempel sind wie ein Leuchtfeuer“. Fragen Sie die Jungen Männer, warum Familie Mou Tham wohl so große Opfer gebracht hat, um zum Tempel zu gelangen. Welche Opfer haben die Jungen gebracht oder bei anderen gesehen, damit sie in den Tempel gehen und dessen Segnungen empfangen konnten?
  • Teilen Sie das Kollegium in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe soll sich vorstellen, sie wären die verstorbenen Vorfahren der anderen. Sie sollen sich vorstellen, sie seien ohne Taufe gestorben, hätten aber in der Geisterwelt das Evangelium angenommen. Bitten Sie jeden, eine Botschaft an seine lebenden Nachkommen zu schreiben und diese einem Jungen in der anderen Gruppe zu geben. Lassen Sie die Kollegiumsmitglieder dann die jeweilige Botschaft vorlesen. Schreiben Sie den Titel der Lektion an die Tafel. Die Jungen sollen den dritten und vierten Absatz unter der Überschrift „Technische Mittel für die Familienforschung“ aus der Ansprache „Wurzeln und Zweige“ von Elder Quentin L. Cook lesen und dabei über diese Frage nachdenken. Anschließend sollen sie sagen, was sie darüber denken. 

Fragen Sie die Jungen, was sie heute dazugelernt haben. Begreifen sie, wie wichtig die heiligen Handlungen des Tempels sind? Was haben sie empfunden? Welche Eindrücke hatten sie? Haben sie noch weitere Fragen? Wäre es sinnvoll, sich länger mit diesem Thema zu beschäftigen?

Zum Handeln auffordern

Der Junge Mann, der die Versammlung leitet, schließt sie auch. Der Betreffende könnte:

  • das Kollegium dabei anleiten, eine Tempelfahrt zu planen, um Taufen für die Verstorbenen zu vollziehen und, wenn möglich, eigene Namen mitzunehmen
  • die Kollegiumsmitglieder auch auffordern, mit dem heute Gelernten andere aus dem Kollegium anzuspornen, sich darauf vorzubereiten, mit ihnen in den Tempel zu fahren
  • die Jungen im Kollegium fragen, wozu sie sich aufgrund dessen, was sie heute dazugelernt haben, veranlasst fühlen