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Wie lerne ich, mich in der Kirche besser einzubringen?

Wenn der Herr uns beruft, gibt er uns auch die Fähigkeit, unsere Aufgabe treu zu erfüllen. Wenn wir erkennen, was unsere Aufgaben sind, und diese dann eifrig erfüllen, wird der Herr unsere Bemühungen würdigen. Wir werden in unserer Berufung außerdem gesegnet, wenn wir auf den Rat unserer Führer hören. Auf diese Weise können wir zum Aufbau seines Reiches beitragen und seinen Kindern dienen.

Geistige Vorbereitung

Befassen Sie sich bei Ihrer Vorbereitung gebeterfüllt mit diesen Schriftstellen und Quellen. Welche davon wären geeignet, sie mit den Jugendlichen zu besprechen?

Jeremia 1:5‑9; Mosia 2:11; Mose 6:31‑34 (Beispiele von Propheten, die vom Herrn gestärkt worden sind, ihre Berufung zu erfüllen)

Johannes 15:16; 5. Glaubensartikel (Wir werden von Gott durch Offenbarung zum Dienen berufen)

Jakob 1:17‑19; LuB 4; 107:99; 121:34‑36 (Wir sollen unsere Berufung voll Eifer erfüllen)

LuB 25 (Emma Smith empfängt Ratschläge, wie sie ihre Aufgaben erfüllen soll)

Dieter F. Uchtdorf, „Der Größte von euch soll euer Diener sein“Liahona, Mai 2017, Seite 78–81

Dieter F. Uchtdorf, „Was wir von Alma und Amulek lernen“, Liahona, November 2016, Seite 71–74

Carl B. Cook, „Dienen“Liahona, November 2016, Seite 110ff.

Zusammenhänge herstellen

Geben Sie den Jugendlichen zu Beginn jedes Unterrichts ein wenig Zeit, Zusammenhänge herzustellen zwischen dem, was sie in unterschiedlichen Situationen dazugelernt haben (beispielsweise beim Schriftstudium, in der Familie, beim Seminar, im weiteren Unterricht in der Kirche oder im Umgang mit ihren Freunden). Wie können Sie ihnen vor Augen führen, wie wichtig es ist, sich jeden Tag nach dem Evangelium auszurichten? Diese Anregungen erweisen sich vielleicht als hilfreich:

  • Bitten Sie die Jugendlichen, ein Erlebnis zu erzählen, das sie kürzlich hatten, als sie das Evangelium gelehrt haben. Was ist ihrer Meinung nach gut gelaufen? Was würden sie gern verbessern?
  • Lassen Sie die Jugendlichen von einer Berufung berichten, die sie schon einmal hatten. Welche Aufgaben hatten sie? Was an dieser Berufung fanden sie schwierig oder anspruchsvoll? Wie hat der Herr ihnen geholfen? Erzählen Sie eine eigene Erfahrung und geben Sie Zeugnis.

Gemeinsam lernen

Die folgenden Vorschläge sollen den Jugendlichen helfen, sich in der Kirche besser einbringen zu können. Lassen Sie sich vom Heiligen Geist inspirieren und suchen Sie einen oder mehrere Vorschläge aus, die sich für Ihre Klasse am besten eignen:

  • Erstellen Sie eine Liste mit Fragen, zu denen die Jugendlichen in Präsident Dieter F. Uchtdorfs Ansprache „Der Größte von euch soll euer Diener sein“ Antworten finden können, beispielsweise: „Welche Berufung ist in der Kirche am wichtigsten?“ Stellen Sie immer nur eine Frage. Die Jungen sollen um die Wette in der Ansprache nach der Antwort suchen. Bei jeder gefundenen Antwort besprechen Sie anschließend, was wir daraus über das Dienen in der Kirche erfahren.
  • Zeichnen Sie eine Tabelle mit zwei Spalten an die Tafel, die mit „Alma“ und „Amulek“ überschrieben sind. (Die Jugendlichen haben vielleicht auch Spaß daran, Alma und Amulek mit einfachen Zeichnungen darzustellen.) Bitten Sie die Schüler, in Präsident Dieter F. Uchtdorfs Ansprache „Was wir von Alma und Amulek lernen“ nach Beispielen dafür zu suchen, wie Alma und Amulek anderen dienten. Wenn ein Schüler etwas findet, soll er es in die Tabelle schreiben. Wie können die Jugendlichen dem Beispiel Almas und Amuleks folgen? Besprechen Sie mit der Klasse die Tabelle.
  • Fragen Sie nach Begebenheiten aus den Schriften, in denen jemand eine schwierige Aufgabe bekam und dann Hilfe vom Herrn empfing (siehe beispielsweise die Schriftstellen in diesem Konzept). Helfen Sie ihnen gegebenenfalls, Bilder zu diesen Geschichten aus dem Bildband zum Evangelium herauszusuchen. Was begeistert sie an diesen Geschichten? Was erfahren sie aus diesen Begebenheiten darüber, wie man eine Berufung groß macht?
  • Bitten Sie die Jugendlichen, Elder Carl B. Cooks Ansprache „Dienen“ zu lesen und eine Aussage dazu herauszusuchen, wie man eine Berufung treu erfüllt. Die Schüler sollen ihre Zitate vorlesen und erläutern, warum sie diesen Rat wichtig finden. Wie wollen sie das, was sie in ihren Berufungen gelernt haben, jetzt und in Zukunft anwenden?
  • Schreiben Sie die Überschriften Ratschläge und Verheißungen an die Tafel. Die Jugendlichen sollen aus Lehre und Bündnisse 25 heraussuchen, welche Ratschläge und Verheißungen der Herr Emma Smith in Bezug auf ihre Berufung gegeben hat. Anschließend sollen sie an die Tafel schreiben, was sie herausgefunden haben. Inwiefern könnten diese Ratschläge und Verheißungen auch auf die Berufungen zutreffen, die die Jugendlichen bekommen? Bitten Sie diejenigen, die bereits eine Berufung in der Kirche haben (oder hatten), an ihre Einsetzung zu denken und zu berichten, welche Ratschläge und Verheißungen sie dabei erhalten haben. Sie können auch eine eigene Erfahrung berichten. Wie haben sich diese Verheißungen erfüllt?
  • Lesen Sie gemeinsam Lehre und Bündnisse 107:99. Die Schüler sollen sich vorstellen, dass sie eine bestimmte Berufung in der Gemeinde oder im Pfahl bekommen haben. Fragen Sie sie, an welche Berufung sie dabei denken (siehe „Berufungen“, Handbuch 2: Die Kirche führen und verwalten, Seite 175–188). Wie würden sie vorgehen, um in Erfahrung zu bringen, welche Aufgaben diese Berufung mit sich bringt? (Sie könnten beispielsweise in den heiligen Schriften, in Handbuch 2 oder in der Schulungsbibliothek für Führungsbeamte auf LDS.org nachschauen oder jemanden fragen, der gerade diese Berufung innehat.) Bitten Sie die Jugendlichen, sich während des Unterrichts oder in der kommenden Woche ein wenig Zeit zu nehmen und etwas über diese Berufung herauszufinden. Sie sollen dann nächste Woche darüber berichten.

Fragen Sie die Jugendlichen, was sie im Unterricht dazugelernt haben. Welche Gefühle oder Eindrücke haben sie? Haben sie verstanden, wie man sich in der Kirche besser einbringen kann? Haben sie noch weitere Fragen? Wäre es sinnvoll, sich noch länger mit diesem Thema zu beschäftigen?

Zum Handeln auffordern

Fragen Sie die Jugendlichen, wozu sie sich aufgrund dessen, was sie im Unterricht gelernt haben, veranlasst fühlen. Fordern Sie sie auf, diesem Gefühl zu folgen. Bemühen Sie sich um den Geist, während Sie sich gebeterfüllt Gedanken darüber machen, wie Sie nachfassen können.