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Warum ist es wichtig, dankbar zu sein?

Der Herr möchte, dass wir bei allem, was wir tun und sagen, dankbar sind. Wenn wir dankbar sind, sind wir glücklicher und zufriedener. Wir erkennen dann den Einfluss und die Segnungen des Herrn.

Geistige Vorbereitung

Welche Schriftstellen und weiteren Hilfsmittel können dazu beitragen, dass die Jungen Damen verstehen, wie wichtig Dankbarkeit ist und wie sehr sie gesegnet werden, wenn sie dankbar sind?

Psalm 92:2; 100; Alma 26:8 (Ausdruck von Lob und Dank)

Lukas 17:11-19 (Die Heilung der zehn Aussätzigen)

Alma 37:37; LuB 46:32 (Uns wird geboten, Dank zu sagen)

LuB 59:15-21 (Undankbarkeit beleidigt Gott)

LuB 78:19 (Segnungen, die Dankbarkeit mit sich bringt)

Henry B. Eyring, „Dankbarkeit am Sabbat“Liahona, November 2016, Seite 99–102

Dieter F. Uchtdorf, „Dankbar in jeder Lebenslage“, Liahona, Mai 2014, Seite 70–77

Russell M. Nelson, „Dank sei Gott!“, Liahona, Mai 2012, Seite 77ff.; siehe auch das Video „Sag Danke“

„Dankbarkeit“, Für eine starke Jugend, 2011, Seite 18

„Wie groß bist du“, Gesangbuch, Nr. 50; „Sieh den Segen!“, Gesangbuch, Nr. 160

Eigene Erlebnisse erzählen

Ermuntern Sie die Mädchen zum Unterrichtsbeginn stets, zu erzählen, was sie beim Anwenden dessen, was sie in der Vorwoche dazugelernt haben, erlebt haben, und Zeugnis zu geben. So können sie einander unterweisen. Auf diese Weise wird die persönliche Bekehrung jedes Mädchens gefördert, und es kann besser erkennen, welchen direkten Bezug das Evangelium zu seinem täglichen Leben hat.

Die Lehre vorstellen

Suchen Sie sich einen dieser Vorschläge aus oder überlegen Sie sich selbst etwas, wie Sie das Thema vorstellen können:

  • Ordnen Sie den Schülerinnen jeweils einen Buchstaben des Alphabets zu, und geben Sie ihnen kurz Zeit, Segnungen aufzuzählen, die mit ihrem Buchstaben beginnen. Warum übersehen wir manchmal die scheinbar kleinen Segnungen, die der Herr uns gewährt hat? Lassen Sie eines der Mädchen Lehre und Bündnisse 46:32 oder 59:21 vorlesen. Wie können wir für „jeglichen Segen, mit dem [wir] gesegnet [sind]“, mehr Dankbarkeit an den Tag legen?
  • Schreiben Sie an die Tafel: „Das Maß unserer __________ ist ein Maß unserer Liebe zu Gott.“ Zeigen Sie den Jungen Damen das Video „Sag danke“ und bitten Sie sie, dabei auf das Wort zu achten, das die obige Aussage vervollständigt. Lassen Sie die Mädchen von eigenen Erlebnissen mit Menschen erzählen, die dem Heiland Liebe erweisen, indem sie dankbar sind.

Gemeinsam lernen

Die folgenden Vorschläge zeigen den Jungen Damen auf, wie wichtig Dankbarkeit ist. Lassen Sie sich vom Geist inspirieren und suchen Sie einen oder mehrere Vorschläge aus, die sich für Ihre Klasse am besten eignen:

  • Schreiben Sie die folgenden Fragen an die Tafel: Warum ist es wichtig, dankbar zu sein?  Was kann ich vor allem am Sabbat tun, um dankbarer zu werden? Bitten Sie jedes Mädchen, eine Frage auszuwählen und in der Ansprache „Dankbarkeit am Sabbat“ von Präsident Henry B. Eyring nach Antworten darauf zu suchen. Wenn sie damit fertig sind, sollen sie einander erzählen, was sie herausgefunden haben. Sie sollen auch einen Plan dazu erstellen, wie sie einen von Präsident Eyrings Vorschlägen in die Tat umsetzen wollen.
  • Die Mädchen sollen Lukas 17:11-19 lesen und überlegen, weshalb sich wohl neun der zehn Aussätzigen beim Heiland nicht bedankt haben. Was könnte uns davon abhalten, Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen? Bitten Sie die Mädchen, an eine Segnung zu denken, die sie erhalten haben, für die sie sich aber nicht in angemessener Weise bedankt haben. Warum ist es wichtig, seine Dankbarkeit zu zeigen? Was tun die Mädchen, um ihre Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen?
  • Lesen Sie als Klasse Schriftstellen und singen Sie Lieder, in denen Dank und Lob geäußert werden (beispielsweise die Schriftstellen und Lieder, die in diesem Konzept aufgeführt sind). Die Mädchen sollen dabei auf Sätze achten, die etwas zum Ausdruck bringen, wofür sie ebenfalls dankbar sind und Gott preisen möchten. Anschließend sollen sie diese Textstellen nennen und erklären, warum sie sie ausgesucht haben, und ihre eigene Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.
  • Erzählen Sie die Geschichte von den Fischen in der Ansprache „Dank sei Gott!“ von Elder Russell M. Nelson oder lesen Sie sie vor. Fragen Sie die Mädchen, ob sie jemals jemandem geholfen haben (so wie die Aufseherin in der Geschichte), ohne dass ihnen gedankt wurde. Unterteilen Sie die übrige Ansprache nach den Überschriften der verschiedenen Abschnitte. Jedes Mädchen soll einen Abschnitt lesen. Bitten Sie die Mädchen, etwas aufzuschreiben, was sie über Dankbarkeit gelernt haben und eine passende Schriftstelle dazu herauszusuchen (schlagen Sie ihnen vor, dass sie den Schriftenführer hinzuziehen). Anschließend sollen sie berichten, was sie aufgeschrieben haben, und von einer Situation erzählen, in der sie für ein Geschenk Gottes dankbar gewesen sind.
  • Jedes Mädchen soll für sich einen Abschnitt aus der Ansprache „Dankbar in jeder Lebenslage“ von Präsident Dieter F. Uchtdorf lesen – nennen Sie ihnen jedoch vorher nicht die Überschrift des jeweiligen Abschnitts. Bitten Sie sie, sich selbst eine Überschrift einfallen zu lassen, die ihrer Meinung nach das zusammenfasst, was sie gelesen haben. Fragen Sie sie, welche Überschrift sie sich überlegt haben und was sie von Präsident Uchtdorf zum Thema Dankbarkeit lernen können. Wie können wir eine dankbare Einstellung entwickeln, wie sie Präsident Uchtdorf uns ans Herz legt?

Fragen Sie die Mädchen, was sie im Unterricht dazugelernt haben. Was haben sie empfunden? Welche Eindrücke hatten sie? Begreifen sie, wie wichtig es ist, dankbar zu sein? Haben sie noch weitere Fragen? Wäre es hilfreich, sich noch länger mit diesem Thema zu beschäftigen?

Das leben, was wir lernen

Die Mädchen sollen sich überlegen, wie sie das, was sie heute dazugelernt haben, anwenden können. Sie könnten beispielsweise:

  • ein Gebet sprechen, bei dem sie dem Vater im Himmel lediglich danken und keine Wünsche zum Ausdruck bringen
  • im Laufe der Woche nach Gelegenheiten Ausschau halten, ihre Dankbarkeit zu zeigen