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Wie kann ich anderen noch mehr wie Christus dienen?

Jesus Christus ist unser vollkommenes Vorbild darin, wie man seinen Nächsten liebt und ihm dient. Bei der Taufe versprechen wir, unseren Mitmenschen zu dienen. Es gibt viele Möglichkeiten, so zu dienen, wie der Heiland es tat, etwa indem man seinen Eltern und Geschwistern hilft, anderen vom Evangelium erzählt oder im täglichen Leben kleine gute Taten vollbringt.

Geistige Vorbereitung

Welche Schriftstellen und weiteren Hilfsmittel könnten dazu beitragen, dass die Jungen Damen verstehen, wie wichtig es ist, seinem Nächsten so zu dienen, wie Christus es tat?

Matthäus 14:13-21; Johannes 9:1-7; 13:4,5,12-17; 1 Nephi 11:31; 3 Nephi 17:5-9 (Beispiele dafür, wie Christus seinem Nächsten diente)

Matthäus 20:27 (Der Heiland lehrt seine Jünger, dass derjenige, der groß sein will, den anderen dienen soll)

Matthäus 25:31-46 (Wenn wir dem Nächsten dienen, dienen wir Gott)

Lukas 10:25-37 (Der barmherzige Samariter; siehe auch das Bibelvideo „Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter“)

Johannes 13:34,35 (Wir sollen einander lieben, wie der Erretter uns liebt)

Mosia 2:17 (König Benjamin erklärt, dass wir Gott dienen, wenn wir unseren Mitmenschen dienen)

Cheryl A. Esplin, „Er bittet uns, seine Hände zu sein“Liahona, Mai 2016, Seite 6–9

Michael T. Ringwood, „Wahrhaft gut und ohne Falsch“, Liahona, Mai 2015, Seite 59–62

Thomas S. Monson, „Wir sind niemals allein“, Liahona, November 2013, Seite 121–124

„Dienst am Nächsten“, Für eine starke Jugend, 2011, Seite 32f.

Videos: „Den Bedürftigen zur Rettung eilen“, „Jugendliche in Aktion“, „Für Madison“, „Nächstenliebe: Den Gläubigen ein Vorbild“, „Gelegenheiten, Gutes zu tun“; „Wenn ihr im Dienste eurer Mitmenschen seid – JD“

Eigene Erlebnisse erzählen

Ermuntern Sie die Mädchen zum Unterrichtsbeginn stets, zu erzählen, was sie beim Anwenden dessen, was sie in der Vorwoche dazugelernt haben, erlebt haben, und Zeugnis zu geben. So können sie einander unterweisen. Auf diese Weise wird die persönliche Bekehrung jedes Mädchens gefördert, und es kann besser erkennen, welchen direkten Bezug das Evangelium zu seinem täglichen Leben hat.

Die Lehre vorstellen

Suchen Sie sich einen dieser Vorschläge aus oder überlegen Sie sich selber etwas, wie Sie das Thema vorstellen können:

  • Die Jungen Damen sollen überlegen, was Menschen zum Dienen motiviert. Schreiben Sie eine Liste an die Tafel und legen Sie dabei fest, welche Beweggründe christlich und welche weltlich sind. Bitten Sie die Mädchen, Elder Michael T. Ringwoods Ansprache „Wahrhaft gut und ohne Falsch“ durchzusehen und herauszufinden, was er über christliche Beweggründe sagt. Welche Beispiele fallen ihnen aus den heiligen Schriften oder aus eigenen Erfahrungen ein, wo jemand auf christliche Weise gedient hat? Geben Sie den Mädchen etwas Zeit, damit sie Dankesbriefchen an jemanden schreiben können, der ihnen auf christliche Weise einen Dienst erwiesen hat.
  • Lassen Sie die Mädchen Johannes 13:34,35 lesen und im Bildband zum Evangelium oder in einer Zeitschrift der Kirche nach Bildern suchen, die den Heiland oder andere dabei zeigen, wie sie liebevoll ihrem Nächsten dienen. Sie sollen das Bild, das sie sich ausgesucht haben, den anderen zeigen und erklären, was sie aus dem Bild darüber lernen, wie man so wie Christus dient.
  • Die Schülerinnen sollen einander von Erlebnissen erzählen, die sie in letzter Zeit hatten, bei denen sie jemandem Gutes getan haben (bevorzugt Erlebnisse aus der eigenen Familie). Wie hat sich dieser Dienst am Nächsten auf sie selbst ausgewirkt? Was für Auswirkungen hatte er auf andere?
  • Fragen Sie die Mädchen, ob sie schon einmal in einer schwierigen Zeit körperlich gerettet worden sind. Was empfanden sie für den, der ihnen zu Hilfe kam? Sehen Sie das Video „Den Bedürftigen zur Rettung eilen“ an. Anschließend sollen die Mädchen besprechen, was sie von Präsident Monson darüber erfahren, wie man anderen wie der Erlöser dient.

Gemeinsam lernen

Diese Vorschläge sollen die Jungen Damen motivieren, wie Christus zu dienen. Lassen Sie sich vom Geist inspirieren und suchen Sie einen oder mehrere Vorschläge aus, die sich für Ihre Klasse am besten eignen:

  • In ihrer Ansprache „Er bittet uns, seine Hände zu sein“ erzählt Schwester Cheryl A. Esplin von einer JD-Leiterin, die jedes Mädchen anspornte, einem anderen die Hand entgegenzustrecken und zu dienen, den Spiegel aus der Hand zu legen und lieber durch das Fenster zu schauen. Machen Sie den Mädchen diesen Grundsatz verständlich. Sie können dazu mit einem Spiegel und etwas, was wie ein Fensterrahmen aussieht, die Aktivität durchführen, die in der Ansprache beschrieben wird. Warum halten es die Mädchen für wichtig, dass wir uns beim Dienen auf andere konzentrieren und nicht auf uns selbst? Sie können die Mädchen auch auffordern, über die vier Fragen, die Schwester Esplin am Ende ihrer Ansprache stellt, nachzudenken und Antworten dazu aufzuschreiben.
  • Die Jungen Damen sollen überlegen, was Menschen zum Dienen motiviert. Schreiben Sie eine Liste an die Tafel und legen Sie dabei fest, welche Beweggründe christlich und welche weltlich sind. Bitten Sie die Mädchen, Elder Michael T. Ringwoods Ansprache „Wahrhaft gut und ohne Falsch“ durchzusehen und herauszufinden, was er über christliche Beweggründe sagt. Welche Beispiele fallen ihnen aus den heiligen Schriften oder aus eigenen Erfahrungen ein, wo jemand auf christliche Weise gedient hat? Geben Sie den Mädchen etwas Zeit, damit sie Dankesbriefchen an jemanden schreiben können, der ihnen auf christliche Weise einen Dienst erwiesen hat.
  • Jedes Mädchen soll eine Schriftstelle lesen, die das Leben Jesu Christi und seinen Dienst am Nächsten zum Thema hat (geeignete Schriftstellen finden Sie im Unterrichtskonzept), deren Inhalt vor der Klasse kurz zusammenfassen und erläutern, wie der Erlöser handelte, um seinem Nächsten zu dienen. Was sagt das Beispiel des Erretters darüber aus, was es heißt zu dienen? Bitten Sie die Mädchen darüber nachzudenken, inwieweit sie in ihrer eigenen Familie so dienen können, wie Christus dienen würde.
  • Stellen Sie die Frage: „Was wollte der Heiland wohl im Gleichnis vom barmherzigen Samariter vermitteln?“ Lesen Sie gemeinsam das Gleichnis vom barmherzigen Samariter in Lukas 10:25-37 (oder sehen Sie sich gemeinsam das Video „Das Gleichnis vom barmherzige Samariter“ an). Lassen Sie die Mädchen von Erlebnissen berichten, bei denen sie davon profitiert haben, dass ihnen von anderen Gutes getan wurde. Warum fällt es uns wohl manchmal schwer – ähnlich wie dem Priester und dem Leviten –, unserem Nächsten zu dienen? Welche Möglichkeiten bieten sich den Mädchen, wie der barmherzige Samariter zu „gehen und genauso zu handeln“?
  • Bitten Sie die Mädchen, die Geschichte von Tiffany aus Präsident Thomas S. Monsons Ansprache „Wir sind niemals allein“ zu lesen. Zeigen Sie eines oder mehrere der hier vorgeschlagenen Videos. Fragen Sie die Jungen Damen, was sie an den Liebesdiensten beeindruckt, um die es in der Ansprache und den Videos geht. Wie haben die Menschen in der Ansprache und den Videos herausgefunden, dass sie helfen sollten? Geben Sie den Schülerinnen Zeit zum Nachdenken und lassen Sie sie dann von weiteren ähnlichen Beispielen für den Dienst am Nächsten berichten, die sie erlebt haben. Lassen Sie sie erzählen, wozu sie sich motiviert fühlen, nachdem sie von diesen Beispielen erfahren haben.

Fragen Sie die Mädchen, was sie heute dazugelernt haben. Haben sie verstanden, wie man seinem Nächsten so wie Christus dient? Was haben sie empfunden? Welche Eindrücke hatten sie? Haben sie noch weitere Fragen? Wäre es hilfreich, sich noch länger mit diesem Punkt der Lehre zu beschäftigen?

Das leben, was wir lernen

Die Mädchen sollen sich überlegen, wie sie das, was sie heute dazugelernt haben, anwenden können. Sie könnten beispielsweise:

  • eine der Erfahrungen zum JD-Ideal „Gute Werke“ aus dem Programm Mein Fortschritt erledigen und davon im nächsten Unterricht darüber berichten
  • sich überlegen, wie sie jemandem helfen wollen und dies dann ausführen (entweder allein oder im Rahmen einer JD-Aktivität)