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Wie empfange ich die Gabe des Heiligen Geistes?

Nachdem wir getauft wurden, werden wir konfirmiert. Bei dieser heiligen Handlung werden wir aufgefordert, den Heiligen Geist zu empfangen. Das bedeutet, dass der Heilige Geist unser beständiger Begleiter sein kann, wenn wir uns seine Gegenwart wünschen, ihn in unser Leben einladen und treu die Gebote halten.

Geistige Vorbereitung

Welche Schriftstellen und Ansprachen könnten den Mädchen vermitteln, wie die Gabe des Heiligen Geistes ihnen helfen und ihnen ein Segen sein kann?

Apostelgeschichte 8:14‑17; LuB 33:15; 4. Glaubensartikel (Die Gabe des Heiligen Geistes wird durch Händeauflegen übertragen)

1 Nephi 2:9-20 (Nephis Beispiel, wie man für den Heiligen Geist empfänglich sein kann)

1 Nephi 15:1‑11 (Ungehorsam gegenüber den Geboten hält uns davon ab, den Heiligen Geist zu empfangen)

1 Nephi 16:14-29; 18:8-22; Alma 37:38-46 (Das Beispiel vom Liahona)

LuB 20:77 (Wenn wir das Abendmahl nehmen, erneuern wir unsere Bündnisse und können den Heiligen Geist immer bei uns haben)

LuB 121:45,46 (Wenn wir tugendhaft sind und Nächstenliebe haben, wird der Heilige Geist unser ständiger Begleiter sein)

Henry B. Eyring, „Der Heilige Geist als unser Begleiter“Liahona, November 2015, Seite 104–107

David A. Bednar, „Empfange den Heiligen Geist“, Liahona, November 2010, Seite 94–97

Die Aufgaben des Heiligen Geistes“, Treu in dem Glauben, Seite 92f.

„Wenn der Heilge Geist dich führt“, Gesangbuch, Nr. 91

Eigene Erlebnisse erzählen

Ermuntern Sie die Mädchen zum Unterrichtsbeginn stets, zu erzählen, was sie beim Anwenden dessen, was sie in der Vorwoche dazugelernt haben, erlebt haben, und Zeugnis zu geben. So können sie einander unterweisen. Auf diese Weise wird die persönliche Bekehrung jedes Mädchens gefördert, und es kann besser erkennen, welchen direkten Bezug das Evangelium zu seinem täglichen Leben hat.

Die Lehre vorstellen

Suchen Sie sich einen dieser Vorschläge aus oder überlegen Sie sich selber etwas, wie Sie das Thema vorstellen können:

  • Hören Sie sich das Lied „Wenn der Heilge Geist dich führt“ an oder singen Sie es gemeinsam. Was erfahren die Mädchen aus diesem Lied, was man tun muss, um den Heiligen Geist zu empfangen?
  • Die Mädchen sollen an den Tag denken, als sie als Mitglied der Kirche konfirmiert wurden und ihnen gesagt wurde, sie sollen den Heiligen Geist empfangen. Wie sind sie durch die Gabe des Heiligen Geistes gesegnet worden? Welche Fragen haben sie zur Gabe des Heiligen Geistes?

Gemeinsam lernen

Die folgenden Vorschläge machen den Jungen Damen deutlich, was es bedeutet, den Heiligen Geist zu empfangen. Lassen Sie sich vom Geist inspirieren und suchen Sie einen oder mehrere Vorschläge aus, die sich für Ihre Klasse am besten eignen:

  • Die Mädchen sollen aus der Ansprache „Der Heilige Geist als unser Begleiter“ von Präsident Henry B. Eyring Aussagen herausarbeiten, die aufzeigen, wie man den Heiligen Geist noch öfter bei sich haben kann. Fordern Sie sie auf, darüber nachzudenken, weshalb wir den Heiligen Geist als Begleiter brauchen und wie wir reagieren sollen, wenn wir seine Eingebungen empfangen. Wie wirkt sich das, was die Mädchen jeden Tag sehen, denken und tun, auf ihre Fähigkeit aus, den Geist zu spüren? Fordern Sie sie auf, über Änderungen nachzudenken, die sie in ihrem Leben vornehmen müssen. Bitten Sie sie, einige ihrer Gedanken mitzuteilen, wenn es ihnen nichts ausmacht. 
  • Jedes Mädchen soll für sich 1 Nephi 2:9‑19 und 1 Nephi 15:1‑11 lesen. Bitten Sie die eine Hälfte der Klasse, darauf zu achten und miteinander zu besprechen, was Nephi tat, um den Heiligen Geist zu empfangen. Die andere Hälfte soll darauf achten und besprechen, was Laman und Lemuel davon abgehalten hat, den Heiligen Geist zu empfangen. Anschließend sollen sie an die Tafel schreiben, was sie herausgefunden haben. Was erfahren die Mädchen aus diesen Beispielen, wie sie den Heiligen Geist bei sich haben können?
  • Alle sollen ein Exemplar der Broschüre Für eine starke Jugend dabei haben. Jedes Mädchen soll einen Abschnitt daraus auswählen, ihn durchlesen und anstreichen, was es tun muss und nicht tun darf, damit der Heilige Geist bei ihm sein kann. Fragen Sie sie, was sie beim Lesen über den Heiligen Geist erfahren haben. Inwiefern kann ihnen dies helfen, den Heiligen Geist bei sich zu haben?
  • Lesen Sie gemeinsam die letzten drei Absätze des Abschnitts „Die Gabe des Heiligen Geistes“ aus der Ansprache „Empfange den Heiligen Geist“ von Elder David A. Bednar. Bitten Sie ein Mädchen, Elders Bednars Hauptgedanken zusammenzufassen. Geben Sie jedem Mädchen einen der darauffolgenden Abschnitte der Ansprache. Sie sollen sich beim Lesen mit Fragen wie diesen beschäftigen: Wie machen wir uns würdig, damit der Heilige Geist bei uns sein kann? Was kann uns davon abhalten, den Heiligen Geist zu empfangen? Fragen Sie die Mädchen, was sie herausgefunden haben, und wie sie Elder Bednars Rat beherzigen wollen.
  • Zeigen Sie ein Bild von Lehi mit dem Liahona (siehe Bildband zum Evangelium, Nr. 68), und fragen Sie die Mädchen, was sie über den Liahona wissen. Die eine Hälfte soll 1 Nephi 16:14-29, die andere Hälfte 1 Nephi 18:8-22 lesen. Sie sollen überlegen, inwiefern der Liahona dem Heiligen Geist gleicht. Anschließend sollen sie ihre Gedanken dazu äußern. Was lernen die Mädchen von den Erfahrungen der Familie Lehis? Wie kann ihnen dies helfen, den Heiligen Geist bei sich zu haben? Lesen Sie im Rahmen dieses Unterrichtsgesprächs gemeinsam Alma 37:38-46.
  • Lesen Sie gemeinsam Lehre und Bündnisse 121:45,46. Fragen Sie die Mädchen, ob in diesen Versen Begriffe vorkommen, die sie nicht verstehen. Besprechen Sie diese mit ihnen gemeinsam (Nötigung bedeutet beispielsweise „Druck“ oder „Zwang“). Was erfahren die Mädchen aus diesen Versen darüber, wie man den Heiligen Geist empfängt?

Fragen Sie die Mädchen, was sie heute dazugelernt haben. Ist ihnen klar geworden, wie sie den Heiligen Geist empfangen können? Welche Gefühle oder Eindrücke haben sie? Haben sie noch weitere Fragen? Wäre es hilfreich, sich noch länger mit diesem Punkt der Lehre zu beschäftigen?

Das leben, was wir lernen

Die Mädchen sollen sich überlegen, wie sie das, was sie heute dazugelernt haben, anwenden können. Sie könnten beispielsweise: