Bis aufs Wiedersehen

Das Buch Mormon: Wahrlich ein Wunder

Elder Mark E. Petersen (1900–1984)

vom Kollegium der Zwölf Apostel

Nach der Ansprache „It Was a Miracle!“, Ensign, November 1977, Seite 11ff.

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    Von der ersten bis zur letzten Seite ist das Buch Mormon eine Offenbarung, eine inspirierte Übersetzung, das Werk Gottes und nicht das eines Menschen.

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    Hintergrundfarbe von Getty Images

    Ich gebe Zeugnis dafür, dass der Prophet Joseph Smith von Gott berufen worden ist, und erkläre, dass ich an das Wunder glaube, wodurch das Buch Mormon übersetzt und veröffentlicht worden ist.

    Am 22. September 1823 zeigte ein Engel Gottes in der Nähe von Palmyra in New York einem 17-jährigen Jungen namens Joseph Smith, wo es vergraben war.

    Denken wir einen Moment darüber nach, wie diese Aufzeichnungen eigentlich übersetzt wurden. Joseph Smith sagt, er habe durch die Gabe und Macht Gottes übersetzt. So ungebildet, wie er zu dieser Zeit in seinem Leben war, hätte er dies auf keine andere Weise schaffen können.

    Wie können Kritiker dann behaupten, dass Joseph Smith in seiner Jugend gelehrt genug war, dass er ganz bewusst Schriftstellen aus der Bibel nehmen und geschickt den Anschein erwecken könnte oder würde, dass sie Teil des Manuskripts des Buches Mormon seien?

    Seiner Mutter zufolge hatte er zu diesem frühen Zeitpunkt in seinem Leben noch nicht einmal die Bibel ganz durchgelesen. Wie hätte er dann sorgfältig ausgesuchte Schriftstellen auswählen und so passend und geschickt in das Buch Mormon einarbeiten können?

    Da er die Bibel damals noch nicht einmal ganz durchgelesen hatte, hatte er gar nicht das notwendige Wissen, um etwas so redigieren zu können, selbst wenn er ein gewandter Schreiber oder Lektor gewesen wäre – beides war er in so jungen Jahren nicht.

    Dennoch ist das Buch Mormon in literarischer und religiöser Hinsicht ein Meisterstück und übertrifft die kühnsten Hoffnungen und Fähigkeiten eines Jungen vom Lande.

    Lesen Sie beispielsweise einige der schönen Predigten des Erretters in diesem Buch. Beachten Sie, dass der Herr Propheten aus der Bibel zitiert. Wollen wir behaupten, dass der ungelehrte Joseph Smith die Unverfrorenheit oder die Fertigkeit besaß, die Predigten des Erretters umzuschreiben und Schriftstellen aus der Bibel einzufügen und das verbessern zu wollen, was Jesus gesagt hatte?

    Joseph Smith hat das Werk Mormons, die Predigten Jesu, die wunderbare Verteidigungsrede Abinadis oder die Schriften von Maleachi oder Jesaja nicht geändert. Er war nur ein Übersetzer, kein Lektor oder Autor; und er war auch kein Dieb, der die Arbeit eines anderen plagiierte.

    Von der ersten bis zur letzten Seite ist das Buch Mormon eine Offenbarung, eine inspirierte Übersetzung, das Werk Gottes und nicht das eines Menschen. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite wahr.