Antworten von Führern der Kirche

Wie man den Heiligen Geist einlädt

Präsident Henry B. Eyring

Erster Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft

Nach einer Ansprache bei einer Andacht an der Brigham-Young-Universität Idaho am 25. Januar 2005.

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    Dass ich den Einfluss des Heiligen Geistes verspüre, erkenne ich unter anderem daran, dass ich ein Licht spüre und dass ich glücklich bin. Wenn der Heilige Geist weit von mir entfernt zu sein scheint, verspüre ich eine Finsternis und ich bin unglücklich. Genau wie ich, habt auch ihr schon verspürt, wie Licht und Glück im Leben zu- und abnehmen.

    Ich mag es, dieses Licht zu spüren, und ich bin gern glücklich. Ich muss nicht erst auf Herausforderungen und Prüfungen warten, aufgrund derer ich die Hilfe des Heiligen Geistes dann haben möchte. Ich kann mir in Erinnerung rufen, wie es ist, diesen Beistand zu haben, und jedes Mal wünsche ich mir dann von ganzem Herzen erneut diesen Segen.

    Wenn wir den Heiligen Geist bei uns haben und den inneren Frieden und die Freude verspüren wollen, die damit einhergehen, wissen wir, was zu tun ist. Wir flehen Gott voll Glauben darum an. Es bedarf des Gebets des Glaubens, um den Beistand des Heiligen Geistes zu haben. Wir müssen daran glauben, dass Gottvater, der Schöpfer von allem, lebt, und dass er möchte, dass wir den Heiligen Geist bei uns haben, und dass er uns den Tröster senden möchte. Es bedarf des Glaubens daran, dass Jesus der Messias ist und dass er für unsere Sünden gesühnt und die Bande des Todes zerrissen hat. Mit diesem Glauben nähern wir uns unserem Vater in Ehrfurcht und mit der Zuversicht, dass er antworten wird. Mit diesem Glauben schließen wir als seine wahren Jünger unser Gebet im Namen Jesu Christi und vertrauen darauf, dass unsere tiefe Umkehr, unsere Taufe durch einen seiner Diener und unser treuer Dienst in seinem Werk uns geläutert, gereinigt und für den ersehnten Segen, nämlich den Beistand des Heiligen Geistes, würdig gemacht haben.