2011
Anregungen für den Familienabend
April 2011


Anregungen für den Familienabend

Viele Artikel und Beiträge in dieser Ausgabe können Sie für den Familienabend verwenden. Hier einige Beispiele:

„Immer an ihn zu denken“, Seite 20: Vielleicht möchten Sie mit Ihrer Familie Elder Christoffersons Rat besprechen: „Wir können damit beginnen, dass wir unser Leben sozusagen komplett auseinandernehmen und dann die Teile, nach Priorität geordnet, wieder zusammenfügen, wobei der Erlöser im Mittelpunkt steht.“ Sie können auch einige der Segnungen besprechen, die wir laut Elder Christofferson empfangen, wenn wir immer an den Erretter denken.

„Der Einfluss der Schriften“, Seite 52: Lesen Sie den Artikel gemeinsam und bitten Sie dann alle, ihre Gedanken über das Schriftstudium und den Besuch des Seminars zu äußern. Regen Sie an, dass jeder sein Zeugnis vom Einfluss der heiligen Schriften in sein Tagebuch schreibt. Spornen Sie Ihre Kinder an, sich mit den Seminarschriftstellen zu befassen und sie auswendig zu lernen.

„Der Mittler Jesus Christus“, Seite 56: Lesen Sie den Artikel gemeinsam. Bitten Sie Ihre Familie, darauf zu achten, welche wichtige Rolle der Mittler spielt. Fragen Sie, was geschehen wäre, wenn kein Mittler dem Schuldner geholfen hätte. Sie können auch Schriftstellen über Jesus Christus als unseren Mittler lesen und besprechen, zum Beispiel 2 Nephi 2:27,28 und Alma 42:24,25.

„Fein gemacht“, Seite 70: Sie können alle in der Familie bitten, sich zu verkleiden oder so zu tun, als wären sie jemand anders. Jeder darf dann erzählen, wer er ist. Nachdem Sie die Geschichte gelesen haben, erklären Sie, dass wir immer Kinder Gottes sind, wer wir auch sind.

Glückliche Momente und ewige Bande

Als meine Kinder noch klein waren, spielten sie nach dem Familienabend immer gern Spiele. Eines ihrer Lieblingsspiele war „Trunky, der Elefant“, nach einem Lied, das unsere Tochter Jocelyn in der Schule gelernt hatte. Zuerst sangen wir gemeinsam das Lied, dann war ich Trunky und die Kinder durften auf meinem Rücken reiten. Zuerst kletterte mein zweijähriger Sohn Jorge auf meinen Rücken, dann meine vierjährige Tochter Jocelyn und schließlich meine Frau Elizabeth. Mit allen dreien auf dem Rücken ging es dann eine Runde durchs Wohnzimmer. Wir hatten viel Spaß dabei.

Jahre später, als meine Kinder schon erwachsen waren, warteten beide auf ihre Missionsberufung. Beim Familienabend erinnerten sie sich einmal an das Spiel „Trunky, der Elefant“. Wir sangen das Lied, und dann wurde ich, nach einer langjährigen Auszeit, wieder zu Trunky, dem Elefanten. Zuerst kletterte mein Sohn auf meinen Rücken, dann meine Tochter und schließlich ihre Mutter. Da lag ich platt auf dem Boden, und wir mussten alle lachen.

Solche Erinnerungen machen uns dankbar dafür, dass Propheten uns gelehrt haben, den Familienabend abzuhalten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Familienabend, so einfach er auch sein mag, vor allem dazu dient, dass wir glückliche Momente mit der Familie erleben, die unsere ewigen Bande festigen.

Víctor G. Chauca Rivera